LIVE-WEBINAR „Krisenintervention bei psychiatrischen Notfällen“ – Psychiatrisches Wissen für Rechtsanwälte und rechtliche Betreuer

(Nächster Termin: 22.03.2021, 09:30 bis 11:00 Uhr) Wie Sie als Rechtsanwalt oder rechtlicher Betreuer bei psychiatrischen Notfällen richtig reagieren, um Gefahren für die Gesundheit Ihres Mandanten und anderer Personen abzuwenden

 

Suizidgefahr, Aggression, Verwirrtheit oder Gewalttätigkeit: Wurden Sie als Rechtsanwalt oder rechtlicher Betreuer auch schon einmal mit einer psychischen Krise Ihres Mandanten konfrontiert? Dann wissen Sie eines: Diese Situation erfordert ein unmittelbares Eingreifen – schnelle „Erste Hilfe“ ist gefragt. Denn häufig besteht Lebensgefahr oder die Möglichkeit schwerwiegender Folgen; beispielsweise bei Suizidversuchen oder -plänen, hochgradigen Erregungszuständen, Aggressivität, Gewalttätigkeit oder schwerer Intoxikation.

Gerade Sie als Rechtsanwalt oder rechtlicher Betreuer sind jetzt besonders gefordert. Sie müssen die meist unübersichtliche Situation richtig einschätzen; Sie müssen umgehend handeln und zum Beispiel entsprechende medizinische oder therapeutische Hilfe organisieren.

Wie aber erkennen Sie die Warnzeichen für eine Krise? Und auf welche Weise können Sie als Rechtsanwalt bei psychiatrischen Notfällen überhaupt professionell „Erste Hilfe“ leisten?

Im Live-Webinar „Krisenintervention bei psychiatrischen Notfällen“ gibt Ihnen Dr. med. Annette Haring Antworten auf diese Fragen. Die renommierte Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie zeigt Ihnen, wie Sie betroffene Mandanten koordiniert und souverän unterstützen können. Mehr →

09. März 2020 | Kategorie: Allgemein |

Vorsicht bei der Vermögenssorge – hier können Berufsbetreuer leicht in Haftungsfallen tappen

Paragraph Urteil DBetreuungsrichter oder Verfahrenspfleger schützen nicht vor Schadensersatzansprüchen gegen Betreuer

Wenn Ihr Betreuter Eigentümer von Grundbesitz ist, sind Sie verpflichtet, vor Abschluss des notariellen Grundstückskaufvertrages etwaige Risiken zu prüfen. Im vorliegenden, vom Oberlandesgericht (OLG) Hamm (Urteil OLG Hamm vom 30.09.2013, Az. 13 U 6/12) entschiedenen Fall hatte ein Betreuer es versäumt zu prüfen, ob durch die Veräußerung von Teilstücken der Grundbesitz seines Betreuten die Eigenschaft einer Eigenjagd im Sinne von § 7 BJagdG verliert.

Der klagende Betreute nahm den beklagten Berufsbetreuer auf Schadensersatz wegen einer Pflichtverletzung ihm gegenüber in Anspruch.

 

So schützen Sie sich als Berufsbetreuer vor teuren Haftungsfallen

Gewinnen Sie im Live-Webinar „Vermögenssorge Spezial und Betreuerhaftung“ mehr Rechtssicherheit für Ihre Betreuungsarbeit!

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07. März 2020 | Kategorie: Corinna Hell, Urteile |

Keine erhöhte Betreuervergütung für staatlich anerkannten Heilpädagogen

Der zeitliche Umfang ist mit einem Fach-Hochschulstudium nicht vergleichbar

Der Fall: Ein Berufsbetreuer hat mit Verweis auf seine Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilpädagogen an der Fachschule für Heilpädagogik seinen Vergütungsanträgen den höchsten Stundensatz nach § 4 VBVG zugrunde gelegt.

Nachdem das Amtsgericht zunächst die Vergütung antragsgemäß festgesetzt hatte, legte die Bezirksrevisorin Beschwerde ein. Das Landgericht hob den Festsetzungsbeschluss auf und änderte diesen auf einen Stundensatz von 33,50 €. Der Betreuer legte Rechtsbeschwerde ein mit dem Ziel, die Vergütung auf der Grundlage eines Stundensatzes von 44,00 € anzunehmen.

Der Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 04.12.2019, Az. XII ZB 338/19

Der BGH beschloss, dass die Rechtsbeschwerde unbegründet ist. Er folgte der Auffassung des Landgerichts, dass die Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilpädagogen nicht mit dem Abschluss an einer Hochschule i. S. v. § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 VBVG vergleichbar sei. Es könne nicht festgestellt werden, dass der Zeitaufwand dieser Ausbildung mit drei Ausbildungshalbjahren in Vollzeit und fünf Ausbildungshalbjahren in Teilzeit dem eines (Fach –) Hochschulabschlusses entspräche.

Der BGH zitierte zunächst erneut seine Grundsätze, wann man eine Ausbildung mit einer Hochschulausbildung vergleichen könne:

Gleichwertig ist eine Ausbildung, wenn sie

  • staatlich reglementiert oder zumindest anerkannt ist und
  • der durch sie vermittelte Wissensstand nach Art und Umfang dem eines Hochschulstudiums entspricht.

Kriterien sind

  • der mit der Ausbildung verbundene Zeitaufwand,
  • der Umfang und Inhalt des Lehrstoffs und
  • die Zulassungsvoraussetzungen.

Ferner kann eine Vergleichbarkeit der Ausbildung mit einer Hochschulbildung gegeben sein, wenn die durch die Abschlussprüfung erworbenen Qualifikationen Zugang zu beruflichen Tätigkeiten ermöglicht, deren Ausübung üblicherweise Hochschulabsolventen vorbehalten ist. Mehr →

26. Februar 2020 | Kategorie: Corinna Hell, Urteile |

Schulung exklusiv für angehende Berufsbetreuer der BeckAkademie Fernkurse

Einführungsseminar für Studierende am 14. Februar 2020 in Siegburg

Wie können Studierende ihr Fernstudium zum zertifizierten Berufsbetreuer erfolgreich meistern? Dieses Thema stand im Mittelpunkt des kostenfreies Einführungs- und Schulungsseminares, das am 14. Februar 2020 in Siegburg bei Köln stattfand. Diese exklusive Schulung nur für Teilnehmer der BeckAkademie Fernkurse unterstützt angehende Berufsbetreuer dabei, motiviert ins Studium zu starten und die gesteckten Lernziele dann auch zu erreichen.

 

Lernen, wo und wann man will

Die Vorteile eines Fernstudiums zum Berufsbetreuer liegen auf der Hand: Studierende können sich die Zeit flexibel einteilen und das Lernpensum optimal an ihre persönliche und berufliche Situation anpassen.

Doch gerade zu Beginn des Fernstudiums stellen sich Studierende oft viele Fragen.
Wie genau läuft der Fernkurs ab? Wie löse ich meine Einsendeaufgaben richtig? Wer ist der richtige Ansprechpartner, wenn ich einmal nicht weiterkomme? Gerade Nicht-Juristen fällt zudem die Bearbeitung rechtlicher Einsendeaufgaben und Hausarbeiten schwer.

Studierende der BeckAkademie Fernkurse profitieren hier von einem speziellen Einführungs- und Schulungsseminar, das Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Inhalte und Ablauf des Fernkurses gibt. Wir haben dieses kostenfreie Einführungsseminar auf vielfachen Wunsch für unsere Teilnehmer entwickelt, um sie optimal bei ihrem Einstieg ins Fernstudium zu unterstützen. Außerdem lernen die Studierenden an diesem Tag bereits zwei ihrer Fernlehrer und Prüfer persönlich kennen. Vielen Teilnehmern fällt es so während des Fernstudiums leichter, etwa bei Fragen zu einzelnen Lernbriefen Kontakt aufzunehmen.

 

So verlief das Einführungs- und Schulungsseminar am 14. Februar 2020

Zum exklusiven und kostenlosen Tageseminar am 14. Februar 2020 in Siegburg bei Köln waren nur Teilnehmer/innen der BeckAkademie Fernkurse zugelassen.

Die Teilnehmer des Einführungsseminares wurden persönlich vom pädagogischen Studienleiter der BeckAkademie Fernkurse – Professor Dr. jur. Rolf Jox – und Prüfer Jörg Staatsmann, Richter am Amtsgericht Montabaur, geschult. So erhielten die Studienanfänger zahlreiche wertvolle Tipps aus erster Hand: beispielweise wie sie die Einsendeaufgaben und Klausuren von Anfang an korrekt lösen und den Fernkurs insgesamt souverän meistern können.

Am Vormittag des Schulungstages stellte Professor Dr. Jox zunächst den allgemeinen Ablauf des Fernkurses vor. Die Teilnehmer erfuhren, wie die Rückmeldungen zu Einsendeaufgaben erfolgen und wie sie bei Fragen aktiv Kontakt zu ihren Fernlehren aufnehmen können. Anschließend erläuterte der Studienleiter der BeckAkademie Fernkurse, wie man richtig und sicher mit juristischen Fragestellungen umgeht.

Besonders ausführlich widmete sich Professor Dr. Jox der wichtigen Subsumtionstechnik, die zum grundlegenden juristischen Handwerkzeug gehört. Außerdem gab der Dozent den Seminarteilnehmern nützliche Hinweise, wie Fremdtexte in Einsendeaufgaben und Hausarbeiten korrekt zitiert werden.

Konzentrierte Lern-Atmosphäre: Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Schulungsseminars der BeckAkademie Fernkurse mit Prof. Dr. jur. Rolf Jox (li.), Hochschullehrer für Zivil-, insbes. Familien- & Betreuungsrecht sowie Betreuungsrichter Jörg Staatsmann (re. © C.H.BECK VERLAG oHG)

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20. Februar 2020 | Kategorie: Allgemein, Erfahrungsbericht |

Wann Sie als Berufsbetreuer überzahlte Vergütung zurückzahlen müssen

Gerichtliche Festsetzung der Betreuervergütung führt zu mehr Rechtssicherheit

 

Der Fall:  Die Betreuerin wurde mit Beschluss vom 26.02.2016 zur Berufsbetreuerin bestellt. Die Betreuung wurde durch Beschluss des Amtsgerichts vom 06.03.2018 wieder aufgehoben. Die Betreuerin hatte für die Zeit vom 26.02.2016 bis 26.08.2016 eine Vergütung auf der Grundlage eines erhöhten Stundensatzes (44,00 €) in Höhe von 1.650,00 € erhalten. Aufgrund ihres weiteren Antrags bezog sie für die Zeit vom 27.08.2016 bis 26.02.2017 1.320,00 € – Vergütung wiederum nach einem Stundensatz von 44,00 €.

Der Bezirksrevisor beantragte am 29.02.2018, die Vergütung für den gesamten Zeitraum (26.02.2016 bis 26.02.2017) nur noch auf insgesamt 2.261,25 € festzusetzen. Da der Stundensatz 33,50 € betragen sollte, wurde der überzahlte Betrag von 708,75 € zurückgefordert.

Gegen den Beschluss des Amtsgerichts – das den Stundensatz von 33,50 € für die Zeit vom 27.02.2016 bis 26.08.2017 festsetzte und die Erstattung der erfolgten Auszahlung in Höhe von 2.970,00 € anordnete – legte die Berufsbetreuerin Beschwerde ein. Das Landgericht änderte daraufhin den amtsgerichtlichen Beschluss teilweise und setzte die Vergütung der Berufsbetreuerin auf 3.358,50 € fest. Hiergegen legte die Berufsbetreuerin Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof (BGH) ein mit dem Ziel, den Stundensatz in Höhe von 44,00 € festzusetzen.

Der Beschluss des BGH vom 13.11.2019, Az. XII ZB 106/19

Der BGH stimmte dem Landgericht zu, dass der Stundensatz nicht 44,00 € beträgt. Die von der Berufsbetreuerin absolvierten berufsbegleitenden Weiterbildungen würden nicht den Anforderungen von § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 VBVG genügen. Die Berufsbetreuerin hätte berufsbegleitend über vier Semester eine Weiterbildung zur Bankfachwirtin mit 345 Unterrichtsstunden sowie einen Aufbaustudiengang über zwei Semestern mit 224 Unterrichtsstunden absolviert. Bereits der zeitliche Aufwand sei mit einem Hochschulstudium „nicht ansatzweise“ vergleichbar. Mehr →

19. Februar 2020 | Kategorie: Corinna Hell, Urteile |

Erfolgreiche Berufsbetreuertage 2020 in Köln

Intensiv, interessant und komplett ausgebucht: Die Wissensauffrischung der BeckAkademie Fernkurse für Profis in der rechtlichen Betreuung

„Wie lange sind Sie bereits als Berufsbetreuer tätig?“ Mit dieser kurzen Umfrage eröffnete Jörg Staatsmann, Studienleiter des Fernkurses für fortgeschrittene Berufsbetreuer, die Berufsbetreuertage 2020 am 31. Januar/1. Februar 2020 in Köln. Zuvor hatte bereits Stephanie Kreuzhage, Leiterin der BeckAkademie Fernkurse, die mehr als 70 Teilnehmer der ausgebuchten Veranstaltung herzlich im Tagungszentrum Maternushaus willkommen geheißen.

Zwei Tage voller Wissensvertiefung, Netzwerken und Erfahrungsaustausch

Das Ergebnis der Umfrage ergab ein buntes Bild: So waren sowohl Profis mit mehr
als 15 Jahren Berufserfahrung als auch rechtliche Betreuer, die noch am Anfang ihrer Berufskarriere stehen, aus ganz Deutschland nach Köln gekommen. Sie alle nutzen die Chance, in zwei Tagen von hochkarätigen Referenten ein aktuelles Update zur Rechts- und Gesetzeslage zu erhalten. Auf dem Programm stand aber nicht nur die intensive Wissensvertiefung. Die praxisnahen Vorträge boten den Teilnehmern auch konkrete Fachberatung und Hilfestellung für ihre professionelle Betreuertätigkeit.

Ganz besonders aus diesem Grund schätzen so viele Betreuungsprofis die BeckAkademie Fernkurse Berufsbetreuertage. Da auch individuelle Fälle aus der Praxis besprochen werden, können meist auch für schwierige Fälle praktikable Lösungen gefunden werden.

Juristisches Know-how und spannende Fachdiskussionen

Während die Vorträge des ersten Tages der Berufsbetreuertage 2020 vorwiegend juristisch geprägt waren, standen am zweiten Tag medizinische Aspekte im Vordergrund.

Durch die Veranstaltung führte mit Schwung und Know-how Jörg Staatsmann, Familien-, Betreuungs- und Strafrichter am Amtsgericht Montabaur, der auch selbst als Referent auftrat. Der Studienleiter des Fernkurses für fortgeschrittene Berufsbetreuer moderierte die interessanten Diskussionen zu den einzelnen Vorträgen und brachte auf diese Weise auch das Netzwerken in Gang.

Jörg Staatsmann – Familien-, Betreuungs- und Strafrichter am Amtsgericht Montabaur sowie Studienleiter des Fernkurses für fortgeschrittene Berufsbetreuer (© C.H.BECK VERLAG oHG).

 

Networking und ein intensiver Erfahrungsaustausch mit Fachexperten und Kollegen war vor allem beim Get2Together in den Tagungspausen und beim Sektempfang am Abend des ersten Tages angesagt. Viele der Teilnehmer und Referenten freuten sich zudem über ein Wiedersehen, da sie sich schon aus Einführungsseminaren, Lerngruppen oder den Berufsbetreuertagen 2019 kannten. Mehr →

10. Februar 2020 | Kategorie: Berufsbetreuertage |

Welche Änderungen die Reform des Betreuungsrechts für Berufsbetreuer bringt

Topthema auf den Berufsbetreuertagen 2020

Mit der geplanten Reform des Betreuungsrechts kommen auf rechtliche Betreuer voraussichtlich noch in diesem Jahr zahlreiche Änderungen zu. Die Teilnehmer der Berufsbetreuertage 2020 der BeckAkademie Fernkurse erhielten von Rechtsanwalt und Fachanwalt Martin Weber einen Überblick, auf welche neuen Anforderungen sie sich einstellen müssen.

Der langjährige Dozent der BeckAkademie Fernkurse informierte ausführlich über Kernvorhaben, Ziele und Ausgestaltung der Betreuungsrechtreform – und diskutierte die möglichen Folgen für die berufliche Betreuungspraxis. Die wichtigsten Punkte des Vortrags von Martin Weber haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengefasst.

Ziel der Reform ist die qualitative Verbesserung der rechtlichen Betreuung

Im Koalitionsvertrag vom 12.03.2018 vereinbarten die Regierungsparteien, das seit 1992 unverändert geltende Gesetz zur Reform des Rechts der Vormundschaft und Pflegschaft für Volljährige (Betreuungsgesetz – BtG) zu reformieren. Ziel ist eine langfristige Verbesserung und Sicherung der Qualität in der rechtlichen Betreuung.

Das Vorhaben basiert zum einen auf Art. 12 Abs. 3 UN-Behindertenrechtskonvention:

„Die Vertragsstaaten treffen geeignete Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen Zugang zu der Unterstützung zu verschaffen, die sie zur Ausübung ihrer Rechts- und Handlungsfreiheit gegebenenfalls benötigen.“

Zum anderen stützt es sich auf eine breite wissenschaftliche Basis verschiedener Studien und Forschungsvorhaben. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) will die Reformen noch in der laufenden Legislaturperiode auf den Weg bringen.

Welche Reformvorhaben sollen umgesetzt werden?
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07. Februar 2020 | Kategorie: Aktuelles, Berufsbetreuertage |

Berufsbetreuertage 2020 − für Profis in der rechtlichen Betreuung

Ihr persönliches Update zur aktuellen Rechts- und Gesetzeslage in der Berufsbetreuung

Die Veranstaltung ist ausgebucht!

 

Ihr persönliches Update zur aktuellen Rechts- und Gesetzeslage in der Berufsbetreuung – jetzt auch Einzeltage buchbar.

Als Profi in der rechtlichen Betreuung sind Sie ständig gefordert: Eine sich regelmäßig ändernde Gesetzeslage, ein besonders schwieriger Fall, neue Anforderungen, Haftungs- und Vergütungsfragen und vieles mehr – im Betreuungsalltag bleibt es täglich spannend. Die Berufsbetreuertage verstehen sich als eine Wissensauffrischung mit fachlichem Austausch – zeitsparend, aktuell und rechtssicher. Seien Sie mit dabei und melden Sie sich jetzt für 2020 an!

Wenn Sie sich auf den aktuellsten Rechts- und Gesetzgebungsstand bringen und gleichzeitig vom Erfahrungsaustausch mit unseren Fachexperten und anderen Berufsbetreuern profitieren wollen, sind Sie hier genau richtig:

Berufsbetreuertage der BeckAkademie Fernkurse
am 31. Januar / 01. Februar 2020 im Maternushaus in Köln

Gerade, weil hier auch konkrete Fälle aus Ihrer Praxis besprochen werden – selbstverständlich anonymisiert – bietet sich für Sie die Gelegenheit, endlich auch für schwierige Fälle praktikable Lösungen zu finden.

Der BeckAkademie Fernkurse Berufsbetreuertage finden an 2 Tagen mit unterschiedlichem Tagungsprogramm statt. Sie können beide Tage – oder auch Einzeltage − buchen. Wählen Sie einfach das für Sie Passende aus und genießen Sie diese kurze, aktuelle Wissensvertiefung plus Erfahrungsaustausch für Ihre professionelle Betreuertätigkeit. Mehr →

28. Januar 2020 | Kategorie: Berufsbetreuertage |

Rückforderung überzahlter Betreuervergütung: Wann Sie der Vertrauensgrundsatz schützt

Der Vertrauensgrundsatz kann der Rückforderung überzahlter Betreuervergütung entgegenstehen

 

Der Fall: Die Betreuerin wurde vom Amtsgericht am 26.02.2016 zur Berufsbetreuerin des Betroffenen bestellt. Die Betreuung ist mit Beschluss vom 06.03.2018 aufgehoben worden. Die Betreuerin hatte für die Zeit vom 26.02.2016 bis insgesamt 26.08.2017 die Vergütung auf der Grundlage eines Stundensatzes von 44,00 € geltend gemacht. Der Bezirksrevisor hatte beantragt, die Vergütung der Betreuerin für die Zeit vom 26.02.2016 bis 26.02.2017 unter Zugrundelegung des niedrigeren Stundensatz von 33,50 € festzusetzen und den überzahlten Betrag von 708,75 € wieder einzuziehen. Das Amtsgericht hatte für die Zeit vom 27.02. bis 26.08.2017 dem Antrag nach dem Stundensatz von 33,50 € entsprochen.

Die Betreuerin legte Beschwerde ein, die zu einer teilweisen Erhöhung der Vergütung führte. Mit der Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof (BGH) nun begehrt die Betreuerin die Festsetzung der Vergütung in Höhe von 44,00 €.

Die Entscheidung des BGH vom 13.11.2019, Az. XII ZB 106/19

Der BGH hat die Rechtsbeschwerde zurückgewiesen. Der BGH folgte dem Landgericht Aachen, dass für die Tätigkeit der Betreuerin nicht der erhöhte Stundensatz von 44,00 € sondern nur der niedrigere von 33,50 € anzunehmen war:

Der Stundensatz des Berufsbetreuers beträgt 44,00 €, wenn der Betreuer über besondere für die Betreuung nutzbare Kenntnisse verfügt, und diese Kenntnisse durch eine abgeschlossene Ausbildung an einer Hochschule oder eine vergleichbare andere Ausbildung erworben worden sind.

Um die Vergleichbarkeit mit einer Hochschulausbildung anzunehmen, muss die Ausbildung in ihrer Wertigkeit einer Hochschulausbildung entsprechen und einen formalen Abschluss aufweisen. Mehr →

17. Januar 2020 | Kategorie: Corinna Hell, Urteile |

Kostenfreies Seminar für angehende Berufsbetreuer

Nutzen Sie diese exklusive Schulung zur Bildung von Lerngruppen

 

Ein Fernstudium – wie zum Beispiel an der BeckAkademie Fernkurse – ist für viele Menschen die optimale Wahl, wenn sie sich zeitlich flexibel weiterbilden möchten.
Bei einem Fernlehrgang können die Studierenden im bevorzugten Umfeld lernen, ihre Lernphasen frei einteilen und in ihrem individuellen Tempo lernen.

Von vielen erfolgreichen Absolventen unserer Fernlehrgänge der BeckAkademie Fernkurse wissen wir jedoch, dass gerade am Anfang eines Fernstudiums viele Fragen auftauchen:  Wie bearbeite ich die Einsendehausarbeiten und -klausuren richtig? Wie löse ich die Hausaufgaben? Gerade Nicht-Juristen fällt auch der Umgang mit rechtlichen Fragestellungen oft nicht leicht.

An der BeckAkademie Fernkurse ist es uns wichtig, dass unsere Studierenden von Anfang an motiviert und gut informiert in ihr Fernstudium starten.

Deshalb haben wir auf vielfachen Wunsch exklusiv für Sie als Teilnehmer(in) der BeckAkademie Fernkurse unser Einführungs- uns Schulungsseminar entwickelt.

Diese Schulungsmaßnahme bereitet Sie intensiv auf die Herausforderungen des Fernstudiums und der Einsendehausarbeiten und -klausuren und gibt Ihnen zudem die einmalige Möglichkeit, Lerngruppen zu bilden. Mehr →

02. Januar 2020 | Kategorie: Allgemein |

Gute Vorsätze fürs neue Jahr

Mit diesen 8 Tipps gelingt Ihnen 2020 die Umsetzung

Das Jahr 2019 neigt sich langsam dem Ende zu: Weihnachten und Silvester steht vor der Tür.

Vielleicht nutzen auch Sie – wie viele Menschen – die ruhige Zeit zwischen den Jahren, um Bilanz zu ziehen und neue Ziele ins Auge zu fassen. Und so sind sie zu jedem Jahreswechsel wieder da: die guten Vorsätze.

Eine repräsentative Forsa-Umfrage* zeigt, was die Deutschen sich für 2020 vorgenommen haben. Besonders häufig genannt wurden: Stress vermeiden oder abbauen (64 Prozent), mehr Zeit für Familie und Freunde (64 Prozent), Umwelt- bzw. klimafreundlicher verhalten (64 Prozent) oder mehr Sport (56 Prozent)

Auch berufliche Ziele werden neben den Klassikern wie Sport und Ernährung in Befragungen immer wieder als Neujahrsvorsatz genannt.

Was sind Ihre guten Vorsätze für 2020?

 

Wir sind gespannt: Was sind Ihre Karriereziele für 2020? Was haben Sie sich zum Beispiel in Sachen Weiterbildung vorgenommen? Schreiben Sie uns – wir werden Ihre Ideen

als Inspiration für die Leser unseres Blogs veröffentlichen.
Unter allen Einsendungen verlosen wir einen 100-€-Amazon-Gutschein.

Exkurs: Gute Vorsätze haben eine lange Tradition

Im nächsten Jahr soll alles besser werden – das nehmen sich viele von uns vor. Doch woher kommt dieses Ritual am Jahresende eigentlich? Historisch reicht die Tradition der guten Vorsätze 4000 Jahre bis zu den Babyloniern zurück. Während ihres zwölftägigen Neujahrsfestes versprachen sie den Göttern, alle Schulden zu begleichen. Damals feierte man Neujahr noch im März. Erst die Römer legten später den 1. Januar als Beginn des neuen Jahres fest. Benannt wurde der Monat nach dem doppelgesichtigen Gott Janus, dem man als Neujahrsritual Opfergaben brachte. Eines der Gesichter von Janus blickt symbolisch zurück in die Vergangenheit, das andere voraus in die Zukunft. Ideal also, um Verbesserungspotenzial fürs neue Jahr zu finden. Mehr →

27. Dezember 2019 | Kategorie: Aktuelles, Allgemein |

Kontrollbetreuer gegen Bevollmächtigten

Die Voraussetzungen für die Errichtung einer Kontrollbetreuung sind streng

Der Fall: Der Betroffene, der an einem psychoorganischen Hirnsyndrom mit einer mittelgradigen demenziellen Erkrankung leidet, erteilte eine notarielle General- und Vorsorgevollmacht. In einem Rechtsstreit vor dem Landgericht auf Rückzahlung von Sozialleistungen, für die der Betroffene als Erbe seiner verstorbenen Schwester haftet, wurde ein Vergleich geschlossen. Gegen Klagerücknahme sollte der Betroffene seine etwaigen Ansprüche gegen den Bevollmächtigten an den klagenden Landschaftsverband abtreten. Der Bevollmächtigte focht diesen Vergleich an. Daraufhin wurde vom Landgericht die Bestellung eines Betreuers für den Betroffenen angeregt.

Das Amtsgericht hörte den Betroffenen an, holte ein Sachverständigengutachten ein und bestellte eine Kontrollbetreuerin. Sie erhielt auch die Befugnis zum Widerruf bestehender Vollmachten. Gegen die Betreuerbestellung legte der Betroffene Beschwerde ein, die vom Landgericht mit Beschluss vom 21.12.2018 zurückgewiesen wurde. Dagegen erhob der Betroffene Rechtsbeschwerde. Mehr →

07. Dezember 2019 | Kategorie: Corinna Hell, Urteile |

Qualität in der Berufsbetreuung liegt uns am Herzen

Unsere Fernkurse unterstützen Sie auch in 2020, Ihre beruflichen Ziele zu erreichen

Melden Sie noch heute an – und profitieren Sie von günstigen Vorjahres-Konditionen

Nichts liegt uns von der BeckAkademie Fernkurse mehr am Herzen als die Qualität unserer Fernkurse. Denn wir möchten, dass Sie als Teilnehmer unserer Lehrgänge, Schulungen und Seminare, wie z.B. den Berufsbetreuertagen, in hohem Maße profitieren. Unsere Lehrgänge sollen Sie dabei unterstützen, Ihre persönlichen Karriereziele zu erreichen. Und natürlich sollen die erworbenen Kenntnisse Sie in Ihrem Betreuungsalltag befähigen, die Interessen Ihrer Betreuten rechtssicher und souverän zu vertreten und durchzusetzen.

Deshalb vermitteln Ihnen unsere Fernkurse rechtlich, medizinisch und betriebswirtschaftlich abgesichertes Expertenwissen, das Sie direkt für Ihre fachlich qualifizierte berufliche Tätigkeit einsetzen können. Mehr →

02. Dezember 2019 | Kategorie: Allgemein |

Schmerzensgeld wegen Fixierung und Zwangsbehandlung

Wenn Betreuungsrichter falsch entscheiden

Der Fall:  Die Klägerin erhebt Schmerzensgeldansprüche. Sie wurde während der Unterbringung in der geschlossenen Einrichtung zwangsweise fixiert. Die Klägerin brachte in 2014 einen Sohn als Frühgeburt zur Welt. Es kam zu Konfliktsituationen und Streitigkeiten zwischen der Klägerin und ihrem Ehemann. Bei einem Notruf gab der Ehemann sinngemäß an, dass die Klägerin in der Wohnung gegenüber ihrer Mutter krankheitsbedingt tätlich zu werden drohe und die Situation von den Anwesenden nicht zu bewältigen sei. Die Notärztin diagnostizierte eine ausgeprägte Wochenbettpsychose.

 

Der Beschluss des OLG Frankfurt/Main vom 16.07.2019, Az. 8 U 59/18

Die Polizeibeamten ordneten die sofortige Ingewahrsamnahme der Klägerin an. Das Betreuungsgericht stellte mit Beschluss vom April 2014 die Zulässigkeit der sofortigen Ingewahrsamnahme fest und ordnete die vorläufige Unterbringung der Klägerin in einer geschlossenen Einrichtung bis längstens Mai 2014 an. Die Klägerin legt hiergegen Beschwerde ein, diese wies das Landgericht zurück. Mehr →

06. November 2019 | Kategorie: Corinna Hell, Urteile |

Heimvertrag – außerordentliche Kündigung

Pflichtverletzung eines Berufsbetreuers hat Konsequenzen

Der Fall:  Zwischen der geistig und körperlich behinderten Betreuten, die von ihrer Mutter gesetzlich betreut wird, und dem klagenden Altenheim ist am 10.04.2017 ein Wohn- und Betreuungsvertrag zustande gekommen. Der Betreuerin bzw. ihrem Lebensgefährten wurde vorgeworfen, u. a. in nicht hinnehmbarer Weise gegenüber dem Personal des klagenden Altenheims beleidigend gewesen zu sein. Nachdem das Altenheim in einem Schreiben an die Betreuerin die Kritikpunkte ansprach und die fristlose Kündigung in den Raum stellte, und die vom Altenheim erbetenen Schlichtungsgespräche keinen Erfolg hatten, kündigte das Altenheim mit Schreiben vom 19.10.2017 den Heimvertrag aus wichtigem Grund. Auf die Berufung hin wurde dem Räumungsanspruch stattgegeben.

 

Das Urteil des OLG Frankfurt/Main vom 29. Mai 2019, Az. 2 U 121/18

Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt/Main gab dem Räumungsbegehren des Altenheims statt und hielt die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund gemäß §§ 546 Abs. 1 BGB, 18 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 des Heimvertrages für begründet.

Zunächst stellte es fest, dass der beklagten Betreuten das Verhalten ihrer Betreuerin nach §§ 278 Satz 1, 1902 BGB zuzurechnen sei. Mehr →

04. November 2019 | Kategorie: Corinna Hell, Urteile |

Exklusive Schulung für angehende Berufsbetreuer

Kostenfreies Einführungsseminar macht Studierende der BeckAkademie Fernkurse fit fürs Fernstudium

Teilnehmer der BeckAkademie Fernkurse profitieren von zahlreichen Vorteilen: Als Fern­Studierender können sie sich ihre Zeit individuell einteilen und die Lernphasen flexibel an Berufstätigkeit und Familienleben anpassen.

Doch das Lernen allein den eigenen vier Wänden ist auch eine Herausforderung. Selbst­disziplin ist oberstes Gebot. Zudem fehlt der unmittel­bare soziale Austausch mit Lehr­kräften und anderen Teilnehmern.

„Wenn Fernstudierende ihr Studium abbrechen, ist dafür oft die räumliche Distanz der Grund. Deshalb legen wir viel Wert auf intensive Fernbetreuung. Mit Präsenzveranstaltungen wie dem Einführungsseminar oder unseren Berufsbetreuertagen fördern wir außerdem gezielt den persönlichen Austausch“, erklärt Akademieleiterin Stephanie Kreuzhage.

Das kostenlose Schulungsseminar für angehende Berufsbetreuer soll den Studienanfängern dabei helfen, die Komplexität ihres Fernstudiums zu bewältigen und die gesteckten Ziele zu erreichen. Im exklusiven Tagesseminar lernen die Teilnehmer die Referenten und andere Kursteilnehmer persönlich kennen. Und sie erhalten aus erster Hand Tipps, wie sie ihre Einsendeaufgaben und Klausuren richtig lösen und ihren Fernkurs insgesamt erfolgreich absolvieren.

Absolventen der BeckAkademie Fernkurse bestätigen uns immer wieder, wie wichtig in diesem Zusammenhang das kostenlose Schulungsseminar zum Start der Weiterbildung war.

Intensive Lern-Atmosphäre: Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Schulungsseminars der BeckAkademie Fernkurse (© C.H.BECK VERLAG oHG)

 

So verlief das eintägige Schulungsseminar der BeckAkademie Fernkurse am 5. September 2019 in Köln

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28. Oktober 2019 | Kategorie: Allgemein |

Reform des Betreuungsrechts 2020

Experten fordern Mindestqualifikation und einheitliches Zulassungsverfahren für Berufsbetreuer

Das seit 1992 geltende Betreuungsrecht wird reformiert. Berufsbetreuer müssen sich auf zahlreiche Änderungen und neue Anforderungen einstellen. Im Mittelpunkt der Reform steht die zentrale Frage:

 

Wie kann die Qualität in der Betreuungsarbeit verbessert und gesichert werden?


Wir geben Ihnen einen Überblick zum aktuellen Stand der Diskussion:
Im Juni 2018 startete das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) einen interdisziplinären Diskussionsprozess zu einer Reform in der rechtlichen Betreuung. Die Regierungsparteien hatten im Koalitionsvertrag der 19. Legislaturperiode vereinbart, das Betreuungsrecht hinsichtlich der betreuungsrechtlichen Praxis strukturell zu verbessern. Grundlage für diese Initiative sind die Erkenntnisse aus einem vom BMJV durchgeführten Forschungsvorhaben zur „Selbstbestimmung und Qualität in der rechtlichen Betreuung“. Im August 2019 veröffentlichten die vier beteiligten Facharbeitsgruppen erste Ergebnisse zum Stand der Diskussion.

Wichtigstes Fazit: Nach Ansicht vieler Experten ist es nicht länger vertretbar, dass eine so verantwortungsvolle Tätigkeit wie die Berufsbetreuung ohne spezifische Ausbildung ausgeführt werden kann.  Mehr →

19. September 2019 | Kategorie: Aktuelles, Berufsbetreuertage |

Betreuungsrecht: ohne Fachliteratur geht es nicht

Annette Loer: „Die gelebte Rechtspraxis ist verbesserungswürdig“

Annette Loer ist Leiterin des Betreuungsgerichts am Amtsgericht Hannover u.a. Autorin im Standard-Kommentar Jürgens Betreuungsrecht. Für ihr ehrenamtliches Engagement beim Frauennotruf für vergewaltigte Frauen wurde die Hannoveranerin 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seit 2005 ist Annette Loer Mitglied einer Besuchskommission und besucht in ihrer Freizeit regelmäßig und unangekündigt Psychiatrien und Heime, um Missstände aufzudecken und die Betreuungsqualität zu verbessern.

In einem Gastbeitrag für den Blog der BeckAkademie Fernkurse erläutert die Richterin am Amtsgericht Hannover zentrale Entwicklungen im Betreuungsrecht. Unter anderem erklärt Annette Loer, warum eine höhere Berufsbetreuervergütung überfällig war und die Rechtspraxis in der Betreuung noch nicht überall auf dem Stand der geltenden Rechtsgrundlagen ist: Mehr →

05. September 2019 | Kategorie: Aktuelles |

Für Berufsbetreuer ein unverzichtbares Nachschlagewerk

Jürgens – der führende Kommentar zum Betreuungsrecht

Mitte August 2019 erscheint der führende Kommentar zum Betreuungsrecht aus dem Verlag C.H.BECK. Dieses auch für Nichtjuristen verständliche Nachschlagewerk schafft Klarheit zu allen Fragen rund um Betreuung, Geschäftsfähigkeit, Willenserklärung, Vertretung, Vollmacht, Einwilligung und Genehmigung.

 

Die Neuauflage berücksichtigt sämtliche Änderungen des Betreuungsrechts bis Mitte 2019, u. a. auch das Gesetz zur Regelung der betreuungsrechtlichen Einwilligung in ärztliche Zwangsmaßnahmen. Erstmals kommentiert sind die §§ 630a bis 630e BGB, die durch das Patientenrechtegesetz geschaffen wurden. Wichtig: Vollständig berücksichtigt ist das Gesetz zur Anpassung der Betreuer- und Vormündervergütung, das seit 27. Juli 2019 in Kraft ist. Und das rund 950 Seiten umfassende Nachschlagewerk gibt es für günstige 59 € direkt beim beck-shop – 14 Tage zur Ansicht.

 

22. August 2019 | Kategorie: Aktuelles |

So rechnen Berufsbetreuer nach dem neuen Vergütungsrecht ab

Was Sie bei Ihrer nächsten Abrechnung beachten müssen, um die erhöhten Stundensätze zu erhalten

Seit Ende Juli 2019 erhalten Sie als Berufsbetreuer/in eine höhere Vergütung für Ihre anspruchsvolle Tätigkeit. Mit dieser Erhöhung möchte der Gesetzgeber die qualitativ hochwertige Berufsbetreuung auch für die Zukunft sichern. Was genau sich für Sie ändert – und wie Sie Ihre Vergütung nach dem neuen Recht berechnen, stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor.

Am 27.07.2019 trat die lange geforderte Neufassung des Vormünder- und Betreuervergütungsgesetz (VBVG) in Kraft. Dadurch ändert sich die Grundlage für die Berechnung der laufenden Vergütung eines Berufs- oder Vereinsbetreuers. Zudem wurden die geltenden Stundensätze aus § 3 VBVG (Vormünder, Pfleger, Verfahrenspfleger, Ergänzungsbetreuer) erhöht.

Was genau ändert sich für Sie als Berufsbetreuer mit dem neuen Vergütungsrecht?

Das Gesetz sieht eine Erhöhung der Stundensätze um durchschnittlich 17 Prozent vor. Die bisherige Kombination von Stundensätzen und statistisch ermittelten Stundenzahlen wird durch monatliche Fallpauschalen für die verschiedenen Fallkonstellationen abgelöst. Ziel ist es, die Vergütung von einem pauschalen – und damit letztlich fiktiven – Zeitaufwand für das Führen einer einzelnen Betreuung zu entkoppeln.

Diese neue Regelung soll es Ihnen als Berufsbetreuer erleichtern, individuelle Anforderungen Ihrer jeweiligen Betreuungsfälle bei der Abrechnung zu berücksichtigen.  Mehr →

14. August 2019 | Kategorie: Aktuelles |

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