Neues Live-Webinar Vermögenssorge Spezial und Betreuerhaftung

So schützen Sie sich als Berufsbetreuer vor teuren Haftungsfallen

„Berufsbetreuer wandeln mitunter auf einem schmalen rechtlichen Grat.“ Diesen Satz haben wir vor einiger Zeit hier in einem Blogbeitrag geschrieben. Wie richtig wir damit lagen, haben uns inzwischen viele Berufsbetreuer wie auch Vereinsbetreuer bestätigt. Insbesondere die Amtsausführung im Aufgabenkreis Vermögenssorge birgt für rechtliche Betreuer zahlreiche Pflichten und Haftungsrisiken.

Wie werden beispielsweise Vermögen und Einkünfte des Betreuten richtig ermittelt? Wie wird ein Vermögensverzeichnis erstellt, wie hat die Rechnungslegung korrekt zu erfolgen? Und wie geht man als Berufsbetreuer mit einem möglichen Insolvenzverfahren um? Es verwundert nicht, dass sowohl erfahrene Betreuungsprofis wie auch Berufseinsteiger sich zusätzliche fachliche Orientierung für diesen sehr komplexen Aufgabenkreis wünschen.

 

Gewinnen Sie im Live-Webinar „Vermögenssorge Spezial und Betreuerhaftung“ mehr Rechtssicherheit für Ihre Betreuungsarbeit!

 

Die BeckAkademie Fernkurse bietet Ihnen als Berufsbetreuer, Vereinsbetreuer, Vormund, Fachkraft in Institutionen der sozialen Arbeit oder Fachanwalt für Familienrecht jetzt eine kompakte 2-tägige Wissensvertiefung und Fachanwalts-Fortbildung für Ihre eigene Betreuungsarbeit im Aufgabenkreis Vermögenssorge an.

In unserem Live-Webinar „Vermögenssorge Spezial und Betreuerhaftung“ erhalten Sie in nur 12 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten einen detaillierten Einblick in alle relevanten Inhalte des Aufgabenkreises der Vermögenssorge. So gewinnen Sie mehr Rechtssicherheit und können teure Haftungsfallen erkennen und vermeiden. Mehr →

03. August 2020 | Kategorie: Live-Webinar |

Betreuervergütung

Angestelltenlehrgang II berechtigt nicht zur höchsten Vergütungsstufe

Die Betreuerin hatte berufsbegleitend eine Fortbildung im „Angestelltenlehrgang II“ absolviert. Sie beanspruchte die höchste Vergütungsstufe und vertrat die Auffassung, ihre Ausbildung sei mit einer abgeschlossenen Hochschulausbildung i. S. v. § 4 Abs. 3 Nr. 2 VBVG vergleichbar.

 

Der Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 11.12.2019, Az. XII ZB 258/19

Die Entscheidung des Landgerichts, dass die berufsbegleitende Fortbildung in dem „Angestelltenlehrgang II“ nach Art und Umfang nicht mit einer Hochschulausbildung vergleichbar sei, bestätigte der Bundesgerichtshof und wies die Rechtsbeschwerde zurück.

Er stützte seine Entscheidung auf verschiedene Kriterien: Mehr →

23. Juli 2020 | Kategorie: Corinna Hell, Urteile |

Neues Live-Webinar Sozialpsychiatrische Grundlagen und Krankheitsbilder für Berufsbetreuer

Wie Sie jetzt psychische Erkrankungen Ihrer Betreuten besser erkennen und verstehen können

 

Wachsam oder paranoid? Zurückhaltend oder schizoid? Schlecht gelaunt oder depressiv? Wer als Berufsbetreuer, Vereinsbetreuer, Vormund oder Verfahrenspfleger bereits einmal psychisch erkrankte Menschen zu betreuen hatte weiß, wie herausfordernd der Umgang mit diesen Klienten sein kann. Nicht nur Berufseinsteiger, auch erfahrene rechtliche Betreuer wünschen sich in dieser Situation oftmals mehr fachliche, psychiatrische Orientierung und praktische Hilfestellung.

 

Mit dem neuen Live-Webinar „Sozialpsychiatrische Grundlagen und Krankheitsbilder für Berufsbetreuer“ bietet die BeckAkademie Fernkurse jetzt eine kompakte 2-tägige Wissensvertiefung zu diesem komplexen Themenbereich an.

Das Live-Webinar gibt Ihnen als Berufsbetreuer, Vereinsbetreuer, Vormund, Verfahrenspfleger oder Fachkraft in Institutionen der sozialen Arbeit einen kompakten und strukturierten Überblick über die wichtigsten psychischen Erkrankungen, die Ihnen in der rechtlichen Betreuung begegnen können. Anhand zahlreicher Fallbeispiele erfahren Sie außerdem, wie Sie mit psychisch erkrankten Menschen richtig und verständnisvoll umgehen.

>> Hier können Sie sich das Webinar Programm im Detail anschauen >>

 

Profitieren Sie vom Expertenwissen unserer praxiserfahrenen Dozentin!

Ihre Dozentin Dr. med. Annette Haring ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie gerichtlich bestellte Gutachterin.

„Im Live-Webinar möchte ich Ihnen als Berufsbetreuer, Vereinsbetreuer, Vormund oder Verfahrenspfleger Orientierung geben und Ihnen die Unsicherheit im Umgang mit psychisch Erkrankten nehmen. Sie lernen, Ihren Klienten besser zu verstehen, bauen Sie Unsicherheiten ab und vermeiden Sie Fehler im Umgang mit psychisch kranken Menschen. Die Erfahrung zeigt, dass dies nicht nur den Betreuten hilft, sondern auch Burnouts und Erschöpfung bei rechtlichen Betreuern verhindern hilft.“

 

Gewinnen Sie mehr Sicherheit für Ihre eigene Arbeit mit psychisch kranken Menschen!

In nur 2 Tagen erwerben Sie im Live-Webinar „Sozialpsychiatrische Grundlagen und Krankheitsbilder für Berufsbetreuer“ Kenntnisse über wichtige psychische Krankheitsbilder sowie deren Ursachen, Symptome und Behandlungsstrategien:

  • Affektive Psychosen
  • Schizophrene Psychosen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Neurotische und somatoforme Störungen
  • Psychiatrische Notfälle
  • Burnout Prophylaxe
  • u.v.m.

 

Ausführlich werden jeweils die verschiedenen emotionalen Zustände psychisch Erkrankter im Webinar erläutert. Das erworbene Wissen hilft Ihnen, psychische Krankheiten verstehen und einordnen zu können. Sie lernen die Reaktionsweisen psychisch Erkrankter kennen und können diese besser einschätzen. Auf Basis dieser Kenntnisse wird es Ihnen leichter fallen, adäquate Handlungsoptionen im Umgang mit psychisch Erkrankten zu entwickeln.  Mehr →

29. Juni 2020 | Kategorie: Live-Webinar |

Wie Sie als Berufsbetreuer mit Haftungsfallen sicher umgehen

Haftungsrisiken im Betreuungsalltag erkennen und vermeiden

Als rechtlicher Betreuer unterliegen Sie in Ihrer Amtsausübung zahlreichen Haftungsrisiken, etwa im Bereich der Vermögenssorge oder der Heilbehandlung im Rahmen der Personensorge.

Die genaue Kenntnis der Haftungstatbestände hilft Ihnen dabei, mögliche Haftungsfallen frühzeitig zu erkennen und Schäden zu vermeiden. In den zertifizierten Weiterbildungsangeboten der BeckAkademie Fernkurse ist die Betreuerhaftung daher ein wichtiger Kernbereich.

Sind Unkorrektheiten im Betreuungsalltag an der Tagesordnung?

„Die Betreuungsfalle: hilflos, ausgenutzt, betrogen?“ – so lautete im vergangenen Jahr der Titel einer bekannten TV-Talkrunde. Auch Printmedien machen immer wieder mit ähnlichen Schlagzeilen auf: „Berufs-Betreuer prellt Rentner (83) um mehr als 10.000 Euro“ (Express), „Berufsbetreuerin soll Klienten ausgenommen haben“ (Welt), „Betreuerin prellt schwerbehinderte Frau“ (Sächsische Zeitung) oder „Betreuer veruntreut Goldmünzen“ (Generalanzeiger). Die Berichterstattung erweckt fast den Eindruck, dass Betrug im bei der Betreuung von Hilfsbedürftigen an der Tagesordnung zu sein scheint.

Schaut man sich jedoch die Statistik der tatsächlich bekannt gewordenen Haftungsfolgen straf- oder zivilgerichtlicher Art an, ergibt sich ein anderes Bild. Angesichts 1,4 Millionen in unter rechtlicher Betreuung stehender Menschen in Deutschland machen Unkorrektheiten nur eine sehr geringe Zahl aus. Sicherlich gibt es auch unter Berufsbetreuern schwarze Schafe. Verfehlungen Einzelner werden jedoch häufig zu Unrecht verallgemeinert.

Denn die Mehrheit der Berufs- und Vereinsbetreuer übt ihre anspruchsvolle Aufgabe verantwortungsbewusst und zum Wohle ihrer Klienten aus.

Rechtliche Betreuung ist eine anspruchsvolle Aufgabe

Als beruflicher Betreuer müssen Sie eine Fülle von Kompetenzen in Ihren Betreueralltag einzubringen. In der Ausübung Ihrer Aufgabe unterliegen Sie zahlreichen Haftungsrisiken. Sind Ihnen umfangreichen gesetzlichen Vorschriften nicht ausreichend bekannt, laufen Sie Gefahr, aufgrund haftungsrelevanter Pflichtverletzungen mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Gute rechtliche Kenntnisse, vom bürgerlichen Recht und Verfahrensrecht bis zum Sozialrecht, sind deshalb zwingend notwendig. Mehr →

22. Juni 2020 | Kategorie: Berufsbetreuertage |

Wann Sie als Berufsbetreuer überzahlte Vergütung zurückzahlen müssen

Gerichtliche Festsetzung der Betreuervergütung führt zu mehr Rechtssicherheit

 

Der Fall:  Die Betreuerin wurde mit Beschluss vom 26.02.2016 zur Berufsbetreuerin bestellt. Die Betreuung wurde durch Beschluss des Amtsgerichts vom 06.03.2018 wieder aufgehoben. Die Betreuerin hatte für die Zeit vom 26.02.2016 bis 26.08.2016 eine Vergütung auf der Grundlage eines erhöhten Stundensatzes (44,00 €) in Höhe von 1.650,00 € erhalten. Aufgrund ihres weiteren Antrags bezog sie für die Zeit vom 27.08.2016 bis 26.02.2017 1.320,00 € – Vergütung wiederum nach einem Stundensatz von 44,00 €.

Der Bezirksrevisor beantragte am 29.02.2018, die Vergütung für den gesamten Zeitraum (26.02.2016 bis 26.02.2017) nur noch auf insgesamt 2.261,25 € festzusetzen. Da der Stundensatz 33,50 € betragen sollte, wurde der überzahlte Betrag von 708,75 € zurückgefordert.

Gegen den Beschluss des Amtsgerichts – das den Stundensatz von 33,50 € für die Zeit vom 27.02.2016 bis 26.08.2017 festsetzte und die Erstattung der erfolgten Auszahlung in Höhe von 2.970,00 € anordnete – legte die Berufsbetreuerin Beschwerde ein. Das Landgericht änderte daraufhin den amtsgerichtlichen Beschluss teilweise und setzte die Vergütung der Berufsbetreuerin auf 3.358,50 € fest. Hiergegen legte die Berufsbetreuerin Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof (BGH) ein mit dem Ziel, den Stundensatz in Höhe von 44,00 € festzusetzen.

Der Beschluss des BGH vom 13.11.2019, Az. XII ZB 106/19

Der BGH stimmte dem Landgericht zu, dass der Stundensatz nicht 44,00 € beträgt. Die von der Berufsbetreuerin absolvierten berufsbegleitenden Weiterbildungen würden nicht den Anforderungen von § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 VBVG genügen. Die Berufsbetreuerin hätte berufsbegleitend über vier Semester eine Weiterbildung zur Bankfachwirtin mit 345 Unterrichtsstunden sowie einen Aufbaustudiengang über zwei Semestern mit 224 Unterrichtsstunden absolviert. Bereits der zeitliche Aufwand sei mit einem Hochschulstudium „nicht ansatzweise“ vergleichbar. Mehr →

19. Juni 2020 | Kategorie: Corinna Hell, Urteile |

Neues Webinar für angehende Berufsbetreuer erfolgreich gestartet

Virtueller Crashkurs „Rechtliche Betreuung als Beruf“ vermittelt Berufseinsteiger/Innen“ wichtiges Basiswissen

 

„Es war für uns eine neue, aber sehr positive Erfahrung.“ So lautet das gemeinsame Fazit von Teilnehmern und Dozenten des ersten Live-Webinars „Rechtliche Betreuung als Beruf“ der BeckAkademie Fernkurse. Das Team des Fernkursanbieters hatte die neue digitale Weiterbildungslösung für Berufseinsteiger kurzfristig entwickelt, nachdem die Corona-Pandemie Präsenzunterricht unmöglich gemacht hatte. Inzwischen fand das – stets komplett ausgebuchte – Webinar bereits dreimal statt, weitere Termine sind buchbar.

Alle Interessierten nahmen live teil – ganz entspannt von zuhause aus. Denn das Webinar „Rechtliche Betreuung als Beruf“ – Crashkurs Basiswissen für Einsteiger/Innen“ verknüpft in idealer Weise die Vorteile des virtuellen Unterrichts mit denen eines Präsenzseminars. Die Teilnehmer sparten auf diese Weise nicht nur Reisekosten, sondern vermieden auch den in Corona-Zeiten unerwünschten Seminartourismus.

 

„Hat mir sehr gut gefallen und auch weitergebracht.“  Beate Koenig Mehr →

16. Juni 2020 | Kategorie: Live-Webinar |

Neues Live-Webinar für angehende Berufsbetreuer

Weiterbildung im Home-Office: Einführungs-Webinar „Rechtliche Betreuung als Beruf“

Noch immer hat das Virus namens COVID-19 unseren Alltag fest im Griff. Wir alle sollen soziale Kontakte minimieren – privat wie beruflich. Das Ende von „Home-Office“ ist noch lange nicht in Sicht.

Wäre es da nicht sinnvoll, freigewordene Kapazitäten zu nutzen und ein wenig Zeit in die eigene berufliche Weiterentwicklung zu investieren? Vielleicht haben Sie sogar schon einmal darüber nachgedacht, sich beruflich neu zu orientieren, um Ihre Karrierechancen zu verbessern? Wir von der BeckAkademie Fernkurse möchten Sie bei Ihren beruflichen Plänen unterstützen. Deshalb haben wir für die „Tage@Home“ ein neues digitales Weiterbildungsangebot entwickelt.

Unser neues Live-Webinar „Rechtliche Betreuung als Beruf – Crashkurs Basiswissen für Einsteiger/Innen“ richtet sich speziell an Berufsanfänger.


Starten Sie jetzt von zuhause aus in den spannenden Beruf als rechtliche Betreuerin oder rechtlicher Betreuer

Sie interessieren sich für den Beruf des rechtlichen Betreuers? Sie wissen aber nicht genau, welche fachlichen oder persönlichen Anforderungen Sie erfüllen müssen? Sie fragen sich, ob Berufsbetreuer/in oder Vereinsbetreuer/in zu sein wirklich die richtige Wahl für Sie ist? Oder Sie benötigen mehr fachliche Sicherheit, um Ihre ersten Betreuungsfälle zu übernehmen?

Mit unserem neuen Live-Webinar „Rechtliche Betreuung als Beruf – Crashkurs Basiswissen für Einsteiger/Innen“ bieten wir Ihnen eine praxisorientierte Entscheidungshilfe und unterstützen Sie bei Ihren ersten Schritten in diesen neuen Beruf. In nur fünf Tagen Blockunterricht erhalten Sie einen kompakten und strukturierten Überblick über das vielseitige Tätigkeitsfeld des Berufsbetreuers oder Vereinsbetreuers. Sie erfahren, wie Sie den Start in Ihren neuen Beruf erfolgreich meistern – und ob Sie Ihre mitgebrachten Kenntnisse noch vertiefen oder erweitern sollten.

Und das Beste: Sie lernen bequem zuhause an Ihrem PC – und das zu einem unschlagbar günstigen Preis. Die Teilnahmegebühr beträgt pro 45-minütiger Unterrichtseinheit nur 19,99 €, 0% MwSt.; der komplette 5-tägige Basiskurs kostet 599,70 €, ohne MwSt.

Noch nie war der Zeitpunkt so sinnvoll, die veränderte Arbeitssituation für die persönliche Weiterbildung zu nutzen. Erweitern Sie jetzt Ihr fachliches Wissen, dann gehen Sie aus der Corona-Krise beruflich gestärkt heraus.

>> Hier können Sie sich direkt zum Live-Webinar „Rechtliche Betreuung als Beruf – Crashkurs Basiswissen für Einsteiger/Innen“ anmelden >>

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07. Mai 2020 | Kategorie: Live-Webinar |

Aktuelle Studie untersucht Vermögensdelikte von Berufsbetreuern

Warum Schlussrechnung, Vermögensverzeichnis & Co. für Sie als Berufsbetreuer unverzichtbar sind

 

„Gelegenheit macht Diebe“: Dieses deutsche Sprichwort beschreibt treffend das Ergebnis einer aktuellen Studie* zu „Vermögensdelikten in Betreuungsverhältnissen“. Im Fokus der Untersuchung standen Straftaten, die aus der Vertrauenspositionen zwischen Betreutem und Berufsbetreuer heraus erfolgen. Bislang waren Fälle, in denen ehrenamtliche oder berufsmäßig tätige Betreuer betreute Personen ausnutzten, um sich persönlich zu bereichern, nicht systematisch analysiert worden.

Die vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz geförderte Studie widmete sich dem Feld Vermögensdelikte aus kriminologischer Sicht. Ziel der Studie war es, die Strukturen von Tatgelegenheiten aufzudecken, Tathintergründe zu analysieren, Kontrollmechanismen zu überprüfen und Möglichkeiten der Prävention zu erarbeiten.

Die Untersuchung wurde unter Federführung von Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier, (Leibniz Universität Hannover, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie) und Prof. Dr. Thomas Görgen (Deutsche Hochschule der Polizei in Münster, Fachgebiet Kriminologie und interdisziplinäre Kriminalprävention) durchgeführt.

Die Ergebnisse der Studie „Vermögensdelikte in Betreuungsverhältnissen“ zeigen, dass es insgesamt zwar unter den Betreuern nur wenige schwarze Schafe gibt, die ihre Vertrauensposition ausnutzen. Die Studie deckt allerdings auch auf, dass das Betreuungsrecht Betreuern überraschend viele Möglichkeiten zur Begehung von vermögensrechtlichen Straftaten lässt.

Die Bestellung für den Aufgabenkreis der Vermögenssorge stellt demnach für Betreute wie auch für Berufsbetreuer ein Risiko dar.
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17. April 2020 | Kategorie: Aktuelles |

Betreuungsformulare – zeitsparend zum Ankreuzen

Nutzen auch Sie diese Ankreuzformulare für Ihre rechtliche Betreuung

Viele Teilnehmer der BeckAkademie kennen ihn. Jörg Staatsmann ist Studienleiter des Fernkurs für fortgeschrittene Berufsbetreuer sowie Dozent der BeckAkademie Fernkurse. Was viele nicht wissen: Der Richter am Amtsgericht Montabaur hat eine weitere Leidenschaft: Er entwickelt Betreuungsformulare, die die rechtliche Betreuung erleichtern und den Weg durch die Gerichte und Behörden beschleunigen sollen.

Wie kam es dazu? In seiner Tätigkeit als Betreuungsrichter erlebt der Betreuungsrechtsexperte Jörg Staatsmann regelmäßig große rechtliche Unsicherheiten der ehrenamtlichen Betreuer beim Umgang mit dem Betreuungsgericht. Die Formulare und Musteranträge des Richters und Dozenten der BeckAkademie Fernkurse sind speziell für Betreuer entwickelt worden. Da er diese Unsicherheiten auch in Institutionen bemerkt, fertigt er auch passende Formulare für Hausärzte, Altenheime und Krankenhäuser an.

Betreuungsrecht: Formulare ankreuzen – fertig!

Die speziellen Ankreuzformulare von Jörg Staatsmann sollen für die Betreuer eine praktische Arbeitshilfe sein. Mehr →

30. März 2020 | Kategorie: Praxisfälle aus der Betreuung |

Abschlussprüfung zum zertifizierten Berufsbetreuer

Eine tolle Leistung! 14 Studierende der BeckAkademie Fernkurse absolvierten erfolgreich ihre Prüfung zur/m zertifizierten Vereins-/Berufsbetreuer(in) in Siegburg bei Köln, Februar 2020

 

Das gesamte Team der BeckAkademie Fernkurse gratuliert sehr herzlich!

 

Die erfolgreichen Studierenden der Fernlehrgänge für Berufsbetreuer der BeckAkademie Fernkurse zusammen mit den Referenten und Prüfern der BeckAkademie Fernkurse (v. l. n. r.): Dr. med. Annette Haring, Betreuungsrichter Jörg Staatsmann, Prof. Dr. jur. Rolf Jox, 14./15.02.2020 in Siegburg bei Köln (© C.H.BECK VERLAG oHG))

 

Am 14. und 15. Februar 2020 fanden wieder die Prüfungstage der BeckAkademie Fernkurse statt. Zwölf angehende Berufsbetreuer aus ganz Deutschland kamen nach Siegburg bei Köln, um ihre Abschlussprüfung zum(r) zertifizierten Vereins-/Berufsbetreuer(in) abzulegen.

 

Die zweitägige Veranstaltung umfasst die eigentliche Prüfung sowie ein umfassendes Repetitorium (Crash-Kurs) am Vortag. Dieses Zusatzangebot der BeckAkademie Fernkurse hat sich bereits vielfach in der Praxis bewährt. Fundierte Wissensfestigung, gemeinsame Motivation und der Abbau von Prüfungsängsten waren auch dieses Mal die angestrebten Ziele. Das moderne Tagungshaus des Katholisch-Sozialen Instituts bot den idealen Rahmen für eine angenehme Arbeits- und Prüfungsatmosphäre.

Tag 1 – Optimal vorbereitet dank Repetitorium mit Fachexperten

Den Auftakt der Prüfungstage am 14./15. Februar 2020 bildete das Repetitorium. In diesem Crash-Kurs wurden die Prüfungskandidaten durch die erfahrenen Dozenten der BeckAkademie Fernkurse gezielt auf das bestvorstehende Examen vorbereitet. Das vorhandene Fachwissen wurde noch einmal gründlich wiederholt, vertieft und ergänzt.

Auf dem Programm standen die Themengebiete Bürgerliches Recht, Betreuungsrecht, Unterbringung und freiheitsentziehende Maßnahmen sowie sozialpsychiatrische und psychologische Grundlagen. So wurden alle relevanten Bereiche systematisch abgedeckt und etwaige Wissenslücken geschlossen.

Besonders vorteilhaft ist der kleine Teilnehmerkreis im Repetitorium, der ein intensives Arbeiten in persönlicher Lernatmosphäre ermöglicht. So konnten die Dozenten auch komplexe Zusammenhänge strukturiert vermitteln und auf aufkommende Detailfragen eingehen. Die Pausen zwischen den Schulungseinheiten nutzen die Teilnehmer, um das Gelernte „sacken zu lassen“ und sich untereinander auszutauschen.

Prof. Dr. jur. Rolf Jox vertieft die Fachkenntnisse im Sozialrecht (© C.H.BECK VERLAG oHG)

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14. März 2020 | Kategorie: Abschlussprüfung, Erfahrungsbericht |

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