Betreuungsrechtsreform 2023 Vergütung und Sachkundenachweis

Was Sie als Berufsbetreuer zu Vergütung, Sachkundenachweis und Registrierungspflicht wissen sollten

Die Betreuungsrechtsreform ist beschlossene Sache. Zum 1. Januar 2023 tritt das modernisierte und neu strukturierte Vormundschafts- und Betreuungsrecht in Kraft. Auf alle Beteiligten, insbesondere aber für Sie als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer, kommen mit der Reform zahlreiche gravierende Änderungen zu. Völlig neu sind zukünftig ein verbindliches formales Registrierungsverfahren sowie eine Sachkundeprüfung für beruflich tätige Betreuer:innen.

Wichtig: Ab 2023 erhalten Sie nur noch als registrierte/r Berufs- oder Vereinsbetreuer:in eine Vergütung für Ihre Tätigkeit.

In diesem Blogtext geben wir Ihnen einen Überblick zum derzeitigen Sachstand der Themen Registrierung, Sachkundenachweis und Betreuervergütung ab 2023.

Neues Betreuungsorganisationsgesetz regelt Aufgaben und Pflichten von Berufsbetreuer:innen

Wichtigstes Ziel der Betreuungsrechtsreform 2023 ist es, das Selbstbestimmungsrecht betroffener Menschen zu stärken. Zugleich soll die Qualität der gesetzlichen Betreuung verbessert werden. Die Rechtsstellung, Aufgaben und Pflichten von beruflichen und ehrenamtlichen Betreuern, Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen regelt zukünftig das neu geschaffene Betreuungsorganisationsgesetz (BtOG). Es ersetzt das bisher geltende Betreuungsbehördengesetz. Mehr →

08. Dezember 2022 | Kategorie: Aktuelles |

So funktioniert der neue Sachkundenachweis für Berufsbetreuer

Betreuungsrecht 2023: Was Berufsbetreuer jetzt zum neuen Sachkundenachweis wissen müssen

FAQ: Alles Wichtige zu Registrierung, Sachkunde und Vergütung für rechtliche Betreuer

 

Am 01.01.2023 tritt das reformierte Vormundschafts- und Betreuungsrecht in Kraft. Ziel ist der Reform ist es, das Selbstbestimmungsrecht unterstützungsbedürftiger Personen zu stärken und eine einheitliche Qualität der rechtlichen Betreuung zu sichern. Mit dem Gesetz soll ab 1. Januar 2023 auch das hierin neu geschaffene Betreuungsorganisationsgesetz (BtOG) umgesetzt werden, dass ein bundesweites Registrierungsverfahren für berufliche Betreuer einführt. Die Einzelheiten dieses Registrierungsverfahrens sind in der Verordnung über die Registrierung von beruflichen Betreuern (Betreuerregistrierungsverordnung – BtRegV geregelt. Dieser Verordnung ist am 21. Juli 2022 verkündet worden. Auf Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer kommen damit neue Anforderungen und weitreichende Änderungen zu.

Konkret heißt dies: Ab 1. Januar 2023 ist eine erfolgreiche Registrierung die unabdingbare Voraussetzung, um als Berufsbetreuer tätig zu sein. Nur registrierte rechtliche Betreuer haben dann noch einen Anspruch auf Vergütung.

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Ihr kompletter Sachkunde-Lehrgang: Die BeckAkademie Fernkurse bietet Ihnen bereits heute Live-Webinare an, die allen elf Modulen der künftigen Sachkunde entsprechen. Die einzelnen Live-Webinare sind abgeschlossen Lerneinheiten (inkl. Prüfung), die Sie separat online buchen können. Diese Webinare können nach der Übergangsregelung in § 15 BtRegV angerechnet werden. Wählen Sie Ihre Wunschthemen aus folgenden Live-Webinaren:

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Rufen Sie uns an (Tel. 089 / 20 33 24 53) oder schreiben Sie uns eine E-Mail.
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Die 20 wichtigsten Fakten zum Registrierungsverfahren und Sachkundenachweis haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengefasst

 

1. Was wird in der Betreuerregistrierungsverordnung (BtRegV) geregelt?

Regelungsgegenstände sind insbesondere:  Mehr →

08. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Sachkundenachweis |

Achim Rhein zum Sachkundenachweis und Betreuungsrechtsreform

„Ziel der Reform ist eine Entbürokratisierung und Modernisierung bei gleichzeitigem Schutz des Betreuten“

Achim Rhein vertritt die überörtliche Betreuungsbehörde Rheinland-Pfalz beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Mainz. In dieser zentralen Position ist er Ansprechpartner für alle Akteure im Netzwerk des Betreuungsrechtes.

 

Der Dipl.-Verwaltungswirt mit Masterabschluss im Bereich der Sozialen Arbeit ist außerdem Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS), im Betreuungsgerichtstag (BGT) e.V. sowie Mitglied im Qualitätsbeirat des Bundesverbandes der Berufsbetreuer. Zudem hat der 51-Jährige bereits selbst rund einhundert Betreuungen geführt. Im Interview bewertet Achim Rhein die Neuerungen, die mit der Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts ab 2023 zu erwartet sind.

Herr Rhein, das Gesetz zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts steht in den Startlöchern. Was bringt die Gesetzesreform aus Ihrer Sicht für die Berufsbetreuer?  

Achim Rhein: „Die Reform stärkt die Autonomie von Menschen, für die aufgrund einer Behinderung oder Krankheit eine rechtliche Betreuung angeordnet wurde. Damit wurde – neben dem Bundesteilhabegesetz – ein weiterer Meilenstein gesetzt, um betreuten Menschen das größtmögliche Maß an Selbstbestimmung zu gewährleisten. Mehr →

08. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023 |

Berufsbetreuertag 2022 mit Rekordbeteiligung

Wissens-Update für Betreuungsprofis digital und in Präsenz erfolgreich

(Foto © C.H.BECK VERLAG oHG).

 

Mehr als 150 Betreuungsprofis aus ganz Deutschland trafen sich am 13. Mai auf dem Berufsbetreuertag 2022 der BeckAkademie Fernkurse, um ihr Wissen aufzufrischen und sich auszutauschen. Renommierte Experten brachten die Teilnehmer an nur einem Tag auf den aktuellen Stand zur Rechts- und Gesetzeslage in der rechtlichen Betreuung. Im Mittelpunkt der Fachkonferenz stand die Betreuungsrechtsreform 2023. Die anstehenden Neuerungen, etwa der geplante Sachkundenachweis, boten jede Menge Diskussionsstoff. Bereichert wurde das Programm durch weitere betreuerrelevante Themenstellungen und ein intensives Networking.

„Betreuungsprofis wie Berufseinsteiger schätzen diese Möglichkeit zum fachlichen Austausch jedes Jahr aufs Neue sehr! Sie nehmen nicht nur die Inhalte der Vorträge mit, sondern auch den Input aus den persönlichen Gesprächen“, betont Stephanie Kreuzhage, Leiterin der BeckAkademie Fernkurse

 

Bereits zum zweiten Mal fand der Berufsbetreuertag der BeckAkademie Fernkurse im zeitgemäßen Hybrid-Format statt. Rund 50 Prozent der Teilnehmenden kamen ins MACE-Seminarzentrum im Münchener Medienpark Unterföhring, um vor Ort von Vorträgen und Gesprächen mit Experten und Berufsbetreuerkollegen zu profitieren. Die andere Hälfte hatte sich entschieden, bequem von zu Hause oder dem Büro aus teilzunehmen und so den Reiseaufwand zu sparen.

Alle Vorträge 2022 wurden per Video-Livestream übertragen. Professionelle Technik ermöglichte auch den virtuellen Teilnehmern ein einwandfreies Tagungserlebnis (© C.H.BECK VERLAG oHG).

 

So verlief der Berufsbetreuertag 2022

Pünktlich um 9:30 Uhr eröffnete Akademieleiterin Stephanie Kreuzhage den Berufsbetreuertag 2022 und begrüßte herzlich alle Anwesenden vor Ort und vor den Bildschirmen zuhause. Anschließend machte sie die Teilnehmenden mit dem „Tagungsknigge“ und der „Online-Etikette“ vertraut und stellte dann das Moderatoren-Duo vor.  Mehr →

08. Dezember 2022 | Kategorie: Aktuelles, Berufsbetreuertage |

Studierende der BeckAkademie schließen Fernlehrgänge zum zertifizierten Vereins-/Berufsbetreuer erfolgreich ab

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Abschlussprüfung 2022!

Zertifikats-Fernlehrgang für Berufsbetreuer bestanden – erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen 2022 der BeckAkademie Fernkurse – zusammen mit den Dozenten, Prüfern und Akademieleiterin Stephanie Kreuzhage. (© C.H.BECK VERLAG oHG)

 

 

Geschafft! Im Mai 2022 konnten wieder einmal 19 Studierende der BeckAkademie Fernkurse den erfolgreichen Abschluss ihrer Fernlehrgänge feiern. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer meisterten die zweitägige Abschlussprüfung – und erhielten die begehrten Urkunden zum zertifizierten Berufsbetreuer.  Mehr →

08. Dezember 2022 | Kategorie: Abschlussprüfung, Aktuelles |

„Eine gute Ausbildung ist das Fundament für die erfolgreiche und gute Arbeit als Berufsbetreuer“

Vier Absolventen der BeckAkademie Fernkurse berichten über ihr Studium

Berufsbetreuer unterstützen Menschen, die ihr Leben nicht mehr selbst regeln können, bei gesundheitlichen, finanziellen und behördlichen Angelegenheiten. Der Bedarf an rechtlicher Betreuung ist hoch und steigt stetig weiter. Aber: Betreuung ist ein anspruchsvoller Beruf. Wer rechtlich abgesichert und fachlich hoch qualifiziert betreuen will, braucht fundierte rechtliche, betriebswirtschaftliche, medizinische und kommunikative Kenntnisse und Fähigkeiten. In den Fernlehrgängen der BeckAkademie Fernkurse können sich Berufseinsteiger, aber auch bereits tätige Betreuer das notwendige Fachwissen berufsbegleitend aneignen. Immer mehr Studierende entscheiden sich für diese moderne und flexible Form der Weiterbildung. Auf dem Berufsbetreuertag 2022 trafen wir vier erfolgreiche Absolventen der BeckAkademie Fernkurse. Alle sind aktuell in der rechtlichen Betreuung tätig. Hier berichten die Berufsbetreuer, was sie motivierte, den Betreuerberuf zu ergreifen und wie sie ihr Studium erlebt haben.

 

„Für jeden Beruf braucht man das richtige Handwerkszeug“

 

Doris Koller-Dockter arbeitete über 30 Jahre lang im Klinikbereich. Als die ausgebildete Physiotherapeutin ihren Hauptberuf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, suchte sie nach einer neuen beruflichen Herausforderung, bevorzugt im Bereich „Helfen“. Ihr war es sehr wichtig, auch zukünftig mit Menschen zu arbeiten. Da Frau Koller-Dockter bereits 14 Jahre lang als ehrenamtliche Betreuerin nebenberuflich im Betreuungsbezirk Oberpfalz tätig war, entschied sie sich für den Betreuerberuf. Aktuell absolviert Frau Koller-Doktor den Fernkurs für zertifizierte Berufs-/Vereinsbetreuung.

 

„Auf der Suche nach einer guten Ausbildung habe ich mich im Internet kundig gemacht und bin auf die BeckAkademie Fernkurse gestoßen. Die ausführliche und verständliche Beschreibung der Lehrbriefe hat mich gleich angesprochen. 2021 habe ich mit dem Fernlehrgang begonnen. Am Anfang wird man schon mit einer Fülle von Informationen konfrontiert. Insbesondere, wenn man mit rechtlichen Thematiken noch nicht so intensiv vertraut ist. Man muss schließlich sehr viele Gesetze kennenlernen. Natürlich ist es auch eine zeitliche Herausforderung, die Lehrbriefe eigenverantwortlich zu bearbeiten. Zum Glück ist das Material des Fernkurses gut und übersichtlich strukturiert. Man kann das Gelernte sofort im Betreueralltag einsetzen und das berufliche Tun aus den Lehrbriefen ableiten. Gut finde ich auch, dass die Dozenten bei Bedarf Hilfestellung geben. Ich freue mich, dass ich die Dozenten auf dem Betreuertag persönlich kennenlerne. So wird es mir zukünftig leichter fallen, sie anzusprechen, wenn ich mal eine Frage haben.
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08. Dezember 2022 | Kategorie: Abschlussprüfung, Aktuelles, Berufsbetreuertage |

BGH: Hochschulzertifikat der Hochschule Neubrandenburg für Vergütungstabelle C anerkannt

Vergütung nach Tabelle C kann beantragt werden

Der Fall: Die vom Amtsgericht zur Berufsbetreuerin bestellte – Beteiligte zu 1 – hatte im Juni 2020 erfolgreich den von der Hochschule Neubrandenburg und der Beck Akademie Fernkurse veranstalteten „Fernlehrgang Berufsbetreuer(in) mit Hochschulzertifikat“ abgeschlossen. Sie beantragte ab dem 18. Juni 2020 die höhere Vergütung gemäß der Vergütungstabelle 5. 1.1 zu § 4 Abs. 3 Nr. 2 VBVG.

Sowohl das Amtsgericht als auch das Landgericht Kassel haben der Berufsbetreuerin die Pauschale nach der Vergütungstabelle C zugesprochen. Das Landgericht Kassel hat den von der Berufsbetreuerin erfolgreich abgeschlossenen „Fernlehrgang Berufsbetreuer(in) mit Hochschulzertifikat“ wie eine abgeschlossene Ausbildung an einer Hochschule i. S. v. § 4 Abs. 3 Nr. 2 VBVG bewertet.

Gegen diese Entscheidung des Landgerichts Kassel legte die Bezirksrevisorin für das Land Hessen Rechtsbeschwerde ein, die erfolglos blieb.

 

Der Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 9. Februar 2022, XII ZB 378/21

Der BGH wies die Rechtsbeschwerde als unbegründet zurück. Mehr →

08. Dezember 2022 | Kategorie: Corinna Hell, Urteile |

Landgericht Kassel: Hochschulzertifikat der Hochschule Neubrandenburg für Vergütungstabelle C anerkannt

Bezirksrevisorin wehrt sich

Der Fall: Die Berufsbetreuerin hatte nach erfolgreich bestandenem Abschluss des „Fernlehrgangs Berufsbetreuer(in) mit Hochschulzertifikat“ mit dem Tag ihrer Abschlussprüfung die Vergütungsstufe C zu § 4 Abs. 3 Nr. 2 VBVG für die bei dem Amtsgericht Fritzlar geführte Betreuung beantragt.

Die Staatskasse war der beantragten Abrechnung entgegengetreten. Die Berufsbetreuerin vertiefte ihr Vorbringen und verwies auf die Kooperation der BeckAkademie Fernkurse mit der Hochschule Neubrandenburg.

Das Amtsgericht hatte die Vergütung antragsgemäß festgesetzt und die Beschwerde zugelassen.

Zwar liege der Zeitaufwand unter dem eines Bachelor-Studienganges, aber oberhalb des Umfangs der Fortbildung zum „Zertifizierten Betreuer – Curator de jure“ an der Technischen Hochschule Deggendorf, die der Bundesgerichtshof (BGH) als mit einem Hochschulstudium vergleichbar angesehen habe.

Die Staatskasse wandte sich weiterhin gegen die Abrechnung der Vergütungstabelle C. Das Amtsgericht half der Beschwerde nicht ab und legte die Akte dem Landgericht Kassel zur Entscheidung vor.

Der Beschluss des Landgerichts Kassel vom 21. Juli 2021, Az. 3 T 592/20

Das Landgericht Kassel wies die Beschwerde zurück, berechnete die Vergütung der Stufe C nur um einen Tag abweichend.  Mehr →

08. Dezember 2022 | Kategorie: Corinna Hell, Urteile |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Wunschbefolgungspflicht und Methoden der Unterstützten Entscheidungsfindung

Herausforderung oder Zumutung für Berufsbetreuer?

(Nächster Termin: 09. Dezember 2022, 08:30 bis ca. 14:00 Uhr)

Im Fokus des reformierten Betreuungsrechts 2023 steht eine deutliche Stärkung des Selbstbestimmungsrechts von Menschen mit Unterstützungsbedarf. Im Sinne von Artikel 12 der UN-Behindertenrechtskonvention bedeutet Autonomie vor allem die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen. Auch dann, wenn dazu Unterstützung benötigt wird. Mit dieser Neuausrichtung ändert sich auch die Rolle des Berufsbetreuers: Weg vom stellvertretenden Handeln hin zur Assistenz.

 

Zentrales Leitprinzip sind die Wünsche des betreuten Menschen (§ 1821 BGB). Um Wunsch und Willen zu ermitteln, haben berufliche Betreuer geeignete Methoden und Hilfen heranzuziehen, um die Verständigung mit ihren Betreuten zu erleichtern. „Methoden der Unterstützen Entscheidungsfindung“ sind in diesem Kontext besonders wichtig.

 

Wie aber können Sie als Berufsbetreuer Wille, Wünsche und Präferenzen, einschließlich der biografischen Aspekte und Werthaltungen Ihres (dementen, psychisch kranken etc.) Betreuten erkennen und ermitteln? Wie lässt sich die richtige Balance im Spannungsfeld zwischen Wunschbefolgungspflicht und Schutzpflichten finden? Und kann das Prinzip der „Methoden Unterstützter Entscheidungsfindung“ in der Betreuungspraxis wirklich umgesetzt werden?

Das Live-Webinar „Wunschbefolgungspflicht und Methoden der Unterstützten Entscheidungsfindung“ vermittelt Ihnen die theoretischen Grundlagen und methodischen Kompetenzen, um diese neuen Herausforderungen als beruflicher Betreuer erfolgreich zu meistern.

07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Sozialrecht, Eingliederungshilfe, Kranken- und Pflegeversicherung 2023

(Modul 9 nächster Termin: 09.12. und 14.12.2022)

Gewinnen Sie als Berufsbetreuer mehr Sicherheit im Umgang mit der Eingliederungshilfe, Krankenversicherung und dem Pflegeversicherungsrecht

Die Verwirklichung der selbstbestimmten Teilhabe aller Menschen am Leben in der Gesellschaft:

Dieses Ziel steht nicht nur im Fokus des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Auch das umgestaltete Betreuungsrecht zielt darauf ab. Die Eingliederungshilfe soll hierbei Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung in ihren Fähigkeiten eingeschränkt sind, die notwendige Unterstützung gewährleisten.

Die Leistungen der Eingliederungshilfe sind sehr vielfältig. Ermöglicht werden soll die Teilhabe am Arbeitsleben, die medizinische Rehabilitation, die Teilhabe an Bildung und die soziale Teilhabe; dazu gehört beispielsweise die Unterstützung beim Wohnen. Leistungen zur Teilhabe haben grundsätzlich Vorrang vor anderen Sozialleistungen und vor Pflegeleistungen.

Wollen Sie als Berufsbetreuer auch zukünftig rechtlich abgesichert und im Sinne Ihrer Betreuten handeln, müssen Sie sich umgehend mit den gesetzlichen Neuerungen und den Sozial- und Hilfestrukturen in der Praxis vertraut machen.

Doch wie lassen sich die Vorgaben aus dem BTHG konkret in die Praxis umsetzen? Welche Leistungen der Eingliederungshilfe gibt es? Wie und wo können diese beantragt werden? Wie grenzt sich die Eingliederungshilfe zu anderen Bereichen, beispielsweise der Pflegeversicherung, ab? Und wo finden Sie als Berufsbetreuer in diesem unübersichtlichen Leistungsangebot genau das richtige „Puzzleteil“ der Hilfe für Ihren Betreuten?

Das Live-Webinar Sozialrecht in der Berufsbetreuung: Eingliederungshilfe, Krankenversicherung und Pflegeversicherungsrecht“ gibt Antworten auf diese Fragen und zeigt, wie betreuten Personen die gesetzlich verankerte Teilhabe ermöglicht werden kann.

An nur 2 Werktagen vermitteln wir Ihnen eine strukturierte Übersicht zu allen für Ihre Betreuungspraxis relevanten Aspekte der Eingliederungshilfe, Kranken- und Pflegeversicherung 2023. Darüber hinaus erhalten Sie praktische Handlungsempfehlungen, wie Sie Beratungs-, Sozial- und Hilfestrukturen für Ihre Betreuten erschließen und ihre Ansprüche durchsetzen können.

Ein weiterer Vorteil: Im Live-Webinar lernen Sie bequem und ohne Reiseaufwand an Ihrem Lieblingsplatz!

07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Die neuen Berichtspflichten 2023

(Modul 1 nächster Termin: 13./14.12.2022, jeweils 14:00 bis 17:30 Uhr)

Wie Sie die neuen Berichts-, Auskunfts- und Mitteilungspflichten in Ihrer Betreuungspraxis rechtssicher umsetzen können.

So erfüllen Berufsbetreuer die neuen Pflichten richtig – Berichtspflicht, Auskunftspflicht, Mitteilungspflicht: Für Ihre tägliche Arbeitspraxis als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer ändert sich ab Januar 2023 so einiges. Mit dem Inkrafttreten des reformierten Betreuungsrechts kommen zahlreiche neue Pflichten und Aufgaben auf Sie zu. Auch erfahrenen Betreuungsprofis fällt es angesichts der vielen Neuerungen im Berichtswesen nicht immer leicht, hier den Überblick zu behalten.

Welche Mitteilungspflichten beispielsweise bestehen gegenüber der Betreuungsbehörde im Detail? Was müssen Anfangsbericht und Jahresbericht beinhalten? Welche Änderungen gibt es bezüglich des Vermögensverzeichnisses? Und wie können Sie als Berufsbetreuer diese Pflichten ab 2023 rechtssicher erfüllen?

Antworten auf diese und weitere Fragen geben Ihnen Dipl. Rechtspflegerin Kirsten Alander und Dipl.-Rechtspflegerin Andrea Kiermaier im Live-Webinar „Das neue Berichtswesen 2023 – so erfüllen Berufsbetreuer die neuen Pflichten richtig“.

 

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07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Sozialpsychiatrische Grundlagen und Krankheitsbilder

(Modul 4 nächster Termin: 14.12. und 15.12.2022) Wie Sie jetzt psychische Erkrankungen Ihrer Betreuten besser erkennen und verstehen können.

 

Wachsam oder paranoid? Zurückhaltend oder schizoid? Schlecht gelaunt oder depressiv? Wer als Berufsbetreuer, Vereinsbetreuer, Vormund oder Verfahrenspfleger bereits einmal psychisch erkrankte Menschen zu betreuen hatte weiß, wie herausfordernd der Umgang mit diesen Klienten sein kann. Nicht nur Berufseinsteiger, auch erfahrene rechtliche Betreuer wünschen sich in dieser Situation oftmals mehr fachliche, psychiatrische Orientierung und praktische Hilfestellung. Denn als rechtlicher Betreuer sind Sie gesetzlich verpflichtet, sich um die Beseitigung oder Verbesserung psychischer Erkrankungen Ihres Betreuten zu kümmern.

 

Mit dem neuen Live-Webinar „Sozialpsychiatrische Grundlagen und Krankheitsbilder für Berufsbetreuer“ bietet die BeckAkademie Fernkurse jetzt eine kompakte 2-tägige Wissensvertiefung zu diesem komplexen Themenbereich an.

Das Live-Webinar gibt Ihnen als Vereins-/Berufsbetreuer/In, der/die einen Sachkundenachweis für Modul 4 (Personensorge 1 – Grundkenntnisse über betreuungsrelevante Erkrankungen und Behinderungen) der Stammbehörde/Betreuungsbehörde vorlegen wollen, als Altbetreuern (tätig vor 01.01.2020) sowie ehrenamtlicher Betreuer oder Fachkraft der sozialen Arbeit, als Vormund, Verfahrenspfleger oder Fachkraft der sozialen Arbeit einen kompakten und strukturierten Überblick über die wichtigsten psychischen Erkrankungen, die Ihnen in der rechtlichen Betreuung begegnen können. Anhand zahlreicher Fallbeispiele erfahren Sie außerdem, wie Sie mit psychisch erkrankten Menschen richtig und verständnisvoll umgehen.

>> Hier können Sie sich das Webinar Programm im Detail anschauen >>

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07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

Live-Webinar „Betreuungsvermeidung durch Vermittlung anderer Hilfen nach BtOG 2023“

(Nächster Termin: 16.12.2022, 08:30 bis ca. 17:30 Uhr)

 

Wie Sie als Vereins- oder Berufsbetreuer, Fachkraft der sozialen Arbeit oder Mitarbeiter einer Betreuungsbehörde ab 2023 erfolgreich andere Hilfen und erweiterte Unterstützung durch qualifiziertes Fall-Management rechtssicher vermitteln

Rund 1,3 Millionen Menschen werden in Deutschland rechtlich betreut. Deren Selbstbestimmungsrecht – im Sinne der UNBRK – will der Gesetzgeber mit der Betreuungsrechtsreform 2023 entscheidend stärken. In der Betreuungspraxis soll daher der Grundsatz „Unterstützen vor Vertreten“ zukünftig eine zentrale Rolle spielen. Zum Ausdruck kommt dies insbesondere im neuen Betreuungsorganisationsgesetz (BtOG), das ab 2023 Aufgaben und Pflichten von Betreuungsbehörden, Betreuungsvereinen und Berufsbetreuern regelt. So hat gemäß § 8 BtOG die Vermittlung anderer Hilfen (aH) und erweiterter Unterstützungsleistungen (eU) aus der Sozialgesetzgebung den Vorrang vor einer Betreuerbestellung.

Diese Neugestaltung der gesetzlichen Normen wirkt sich erheblich auf die Arbeit aller Berufsgruppen der rechtlichen Betreuung aus. Sowohl auf Fachkräfte der Betreuungsbehörden als auch auf Berufsbetreuer und Vereinsbetreuer sowie Fachkräfte der sozialen Arbeit kommen zusätzliche Aufgaben und Pflichten zu. Um diese Herausforderungen zu meistern, ist es wichtig, sich frühzeitig mit den neuen rechtlichen Spielregeln und deren praktischer Umsetzung vertraut zu machen. Mehr →

07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Die neue Vermögenssorge 2023

(Modul 6 + 7 nächster Termin: 19./20.12.2022) So wirkt sich die BtR-Reform 2023 auf die Vermögenssorge aus

„Berufsbetreuer wandeln mitunter auf einem schmalen rechtlichen Grat.“ Diesen Satz haben wir vor einiger Zeit hier in einem Blogbeitrag geschrieben. Wie richtig wir damit lagen, haben uns inzwischen viele Berufsbetreuer wie auch Vereinsbetreuer bestätigt. Insbesondere die Amtsausführung im Aufgabenbereich Vermögenssorge birgt für rechtliche Betreuer zahlreiche Pflichten und Haftungsrisiken.

 

Wie werden beispielsweise Vermögen und Einkünfte des Betreuten richtig ermittelt? Wie wird ein Vermögensverzeichnis erstellt, wie hat die Rechnungslegung korrekt zu erfolgen? Und wie geht man als Berufsbetreuer mit einem möglichen Insolvenzverfahren um? Zusätzlich: wie wirkt sich die Betreuungsrechtsreform 2023 auf diesen so wichtigen Aufgabenbereich aus?

Es verwundert nicht, dass sowohl erfahrene Betreuungsprofis wie auch Berufseinsteiger sich zusätzliche fachliche Orientierung für diesen sehr komplexen Aufgabenbereich wünschen.

 

Gewinnen Sie im Live-Webinar „Die neue Vermögenssorge 2023“ mehr Rechtssicherheit für Ihre Betreuungsarbeit!

 

Die BeckAkademie Fernkurse bietet jetzt

  • Berufsbetreuern oder Vereinsbetreuer, die einen Sachkundenachweis für die Module 6 und 7 (Vermögenssorge 1 und 2) ihrer Stammbehörde/Betreuungsbehörde vorlegen wollen,
  • Altbetreuern (tätig vor 01.01.2020),
  • ehrenamtlichen Betreuern,
  • Vormündern und
  • Fachkräften der sozialen Arbeit

eine kompakte 2-tägige Wissensvertiefung für ihre Betreuungsarbeit im Aufgabenbereich Vermögenssorge an.

In unserem Live-Webinar „Die neue Vermögenssorge 2023“ erhalten Sie einen detaillierten Einblick in alle relevanten Inhalte des Aufgabenbereichs der Vermögenssorge. So gewinnen Sie mehr Rechtssicherheit und können teure Haftungsfallen erkennen und vermeiden. Mehr →

07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Freiheitsentziehende Maßnahmen und Unterbringungen vermeiden

(Modul 4 nächster Termin: 21.12.2022, 14:00 bis ca. 17:15 Uhr)

Wie Sie als Berufsbetreuer ärztlichen Zwang, freiheitsentziehende Maßnahmen und Unterbringung für Ihren Betreuten vermeiden

Wird ein betreuter Mensch gegen seinen Willen in seiner Bewegung eingeschränkt, spricht man von „freiheitsentziehenden Maßnahmen“. Das reicht vom Hochziehen eines Bettgitters oder abgeschlossener Türen im Pflegeheim bis zur Fixierung mit Gurten im Krankenhaus. Aber auch die Gabe von bestimmten Medikamenten zählt dazu. Durch diese Mittel sollen beispielsweise demente Menschen davor bewahrt werden, unbeaufsichtigt ihr Bett zu verlassen und dabei schwer zu stürzen. Geregelt werden die Voraussetzungen von freiheitsentziehenden Unterbringungen und Maßnahmen seit 1992 im § 1906 BGB. Diese Maßnahmen stellen einen erheblichen Eingriff in die Selbstbestimmung und Selbstständigkeit von Betreuten dar. Daher müssen sie durch das Betreuungsgericht genehmigt werden.

Hinter dem Einsatz freiheitsentziehender Maßnahmen steht in der Regel der Wunsch, betreuungsbedürftige Menschen zu schützen. Doch ihre Anwendung beeinträchtigt häufig die körperliche und geistige Gesundheit Betroffener und löst psychosozialen Stress aus. Immer mehr Fachleute sind heute der Auffassung, dass diese Maßnahmen höchstens zum Abwenden einer unmittelbaren großen Gefahr zu rechtfertigen seien und auf ein Minimum beschränkt werden sollten.

Als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer tragen Sie vor diesem Hintergrund nicht nur eine hohe Verantwortung. Sie sehen sich auch häufig mit schwierigen Entscheidungen konfrontiert.

Wie beispielsweise können Fürsorgepflichten und das Recht des Betreuten auf Autonomie in Einklang gebracht werden? Wie können schwerwiegende Eingriffe in die persönliche Freiheit eines Betreuten vermieden werden? Und welche alternativen Handlungsmöglichkeiten haben Sie als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer in der Praxis?

Das Live-Webinar „Freiheitsentziehende Maßnahmen und Unterbringungen vermeiden“ zeigt Ihnen, wie Sie diese komplexen Herausforderungen meistern – und neue Wege gehen

In rund 3 Zeitstunden erfahren, wie Sie freiheitsentziehende Maßnahmen und Unterbringungen sowie ärztlichen Zwang reduzieren oder ganz vermeiden können. Darüber hinaus erhalten Sie konkrete Tipps für alternative Handlungsoptionen. Das erworbene Wissen unterstützt Sie dabei, auch in schwierigen Situationen verantwortungsbewusst und rechtlich abgesichert zu agieren.

07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Unterstützte Entscheidungsfindung durch betreuungsspezifische Kommunikation

Wie Sie als Berufsbetreuer autonome Entscheidungen Ihrer Betreuten gewährleisten und ihren Wunsch, Willen & ihre Präferenzen erkennen

(Nächster Termin: 13.01.2023, 09:00 bis 16:00 Uhr)

Vom Betreuungs- und Sozialrecht über Betriebswirtschaft bis hin zur Medizin: Berufsbetreuer müssen über Fachkenntnisse in vielen Bereichen verfügen. Auch soziale und kommunikative Kompetenzen sind in hohem Maße gefragt.

Mit dem Inkrafttreten des reformierten Betreuungsrechts zum 01.01.2023 kommt diesen Fähigkeiten noch mehr Bedeutung zu. Warum das so ist? Mit der Reform will der Gesetzgeber die Selbstbestimmung und die Mitsprache der betreuten Person stärken und ganz im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen. Als Berufsbetreuer müssen Sie sich künftig deutlich mehr als bisher am Wunsch und Willen Ihrer Betreuten orientieren und sie dabei unterstützen, ihre Angelegenheit selbststimmt zu regeln. Dies ist wahrlich keine leichte Aufgabe. Insbesondere, wenn Sie Personen mit komplexen Problemlagen und/oder kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen zu betreuen haben.

Wie also können Sie die neuen gesetzlichen Vorgaben in der Betreuungspraxis realisieren? Wie lassen sich Wünsche und Präferenzen von Betreuten erkennen? Welche Wege gibt es, gemeinsam mit dem Betreuten nach selbstbestimmten Lösungen zu suchen? Und wer kann zur Aufrechterhaltung der Autonomie der Betreuten als Unterstützung noch hinzugezogen werden?

Unser Live-Webinar Wie Sie als Berufsbetreuer autonome Entscheidungen Ihrer Betreuten gewährleisten und ihren Wunsch, Willen & ihre Präferenzen erkennengibt Ihnen kompetente Antworten auf diese Fragen. Sie erfahren in nur 1 Tag, wie die Methode der unterstützen Entscheidungsfindung Ihnen hilft, Wünsche, Willen und Präferenzen Ihrer Betreuten zu ermitteln. Und Sie erhalten eine Fülle von Instrumenten an die Hand, um die erprobte Methode erfolgreich in der Praxis umzusetzen.

07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

Neues Live-Webinar für angehende Berufsbetreuer – inkl. Teilnahme-Zertifikat

(Nächster Termin: 16.01. bis 20.01.2023) Einführungs-Webinar „Rechtliche Betreuung als Beruf“ – inkl. Teilnahme-Zertifikat

Berufsbetreuung ist eine Aufgabe mit Zukunft. Unsere Gesellschaft altert zunehmend und die Zahl der gesetzlichen Betreuungsfälle steigt stetig an. Entsprechend nimmt auch der Bedarf an rechtlichen Betreuern zu. Gerade sozial engagierten Menschen eröffnet sich hier eine neue Job-Perspektive.

Möglicherweise bietet dieses anspruchsvolle Tätigkeitsfeld auch Ihnen die Chance, sich beruflich weiterzuentwickeln. Vielleicht möchten Sie sich ein zweites Karriere-Standbein aufbauen? Oder Sie möchten ganz einfach Ihr Engagement als ehrenamtlicher Betreuer auf professionelle Beine stellen? Bevor Sie jedoch den nächsten Schritt zu wagen, sollten Sie sich umfassend über den Beruf des/r rechtlichen Betreuer/in informieren.

 

Wir unterstützen Sie bei der Verwirklichung Ihrer Karrierepläne!

Mehr →

07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuer:innen Weiterbildung, Live-Webinar |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Von der Betreuerbestellung bis zur Zusammenarbeit mit dem Betreuungsgericht

(Modul 1 nächster Termin: 20.01.2023, 09:00 bis ca. 16:15 Uhr)

So sind Sie als beruflicher Betreuer erfolgreich!

Das reformierte Betreuungsrecht stellt die rechtlichen Vorgaben ab dem 1. Januar 2023 auf neue Füße. Das Recht betreuter Menschen auf Selbstbestimmung soll maßgeblich gestärkt und besser umgesetzt werden. Zentraler Betreuungsmaßstab ist Wunsch und Wille des Betroffenen. Diese Neuausrichtung muss nicht nur von Berufsbetreuern, sondern allen Akteuren der rechtlichen Betreuung beachtet werden. Auch auf die Betreuerbestellung und die Entscheidungen der Betreuungsgerichte wirkt sich die neue Rechtslage aus.

Doch was heißt das für Sie als Berufsbetreuer in der Praxis? Wie läuft beispielsweise das Verfahren der Betreuerbestellung zukünftig ab? Welche neuen Rechte und Pflichten haben Sie gegenüber dem Betreuungsgericht zu achten? Und was ändert sich in Bezug auf die Aufgabenbereiche und Aufgabenkreise und gerichtlichen Genehmigungsvorbehalte?

Im Live-Webinar „Von der Betreuerbestellung bis zur Zusammenarbeit mit dem Betreuungsgericht“ gewinnen Sie einen systematischen Überblick über die neue Rechtslage. Mehr →

07. Dezember 2022 | Kategorie: Live-Webinar, Sachkundenachweis |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Leichte Sprache

(Modul 11 nächster Termin: 23. – 25.01.2023, 09:00 bis 16:00 Uhr)

Sprechen Sie Leichte Sprache – und Ihre Botschaft kommt richtig bei Ihren Betreuten an!

 

„Man kann nicht nicht kommunizieren“. Diesen Ausspruch des Philosophen und Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick kennen Sie bestimmt. Doch nicht jede Kommunikation gestaltet sich reibungslos und erfolgreich. Sicherlich haben auch Sie es in Ihrer Betreuungspraxis schon erlebt: Ihr Gespräch mit Betreuten verläuft einseitig, Inhalte kommen nicht an, Missverständnisse entstehen und bei beiden Gesprächspartnern bleibt Unzufriedenheit zurück. Als Berufsbetreuer und Vereinsbetreuer stehen Sie vor einer besonderen Herausforderung, wenn Sie Menschen mit Lernschwierigkeiten betreuen.

Nach der Betreuungsrechtsreform 2023 sind Sie sogar verpflichtet, bei allem Handeln die Wünsche und den Willen Ihres Betreuten zu berücksichtigen. Sie sollen ihn darin unterstützen, eigenständige Entscheidungen nicht nur in rechtlichen Fragen zu treffen. In der Praxis heißt das, dass Sie alle wichtigen Angelegenheiten mit ihm besprechen, ihn aufklären und ihn beraten. Gelingende Kommunikation in leicht verständlicher Sprache ist also die wesentliche Grundlage für die Zusammenarbeit mit Ihrem Betreuten.

Für Menschen mit intellektuell-kognitiven Einschränkungen bzw. Lernschwierigkeiten stellt jedoch unsere herkömmliche Sprache eine nahezu unüberwindliche Hürde dar. Ihnen fällt es schwer, amtliche Bescheide, Vertragsformulare, gesetzliche Regelungen oder rechtliche Sachverhalte zu verstehen. Kein Wunder: Das übliche „Beamtendeutsch“ ist gespickt mit juristischen Begriffen, komplex formuliert, hat lange Sätze und einen verschachtelten Satzbau. Viele Betreuungsprofis wünschen sich für ihre Beratungsgespräche eine Art „Übersetzungshilfe“, die sie dabei unterstützt, komplizierte Inhalte verständlich zu vermitteln. Mehr →

07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

Betreuungsrechtsreform 2023: Jetzt Erwachsene rechtssicher betreuen – online

Nächster Termin 23.01. bis 27.01.2023

ONLINE-Fortbildung für bereits tätige Berufsbetreuer und solche, die es werden wollen

 

 

Rund 1,4 Millionen Menschen in Deutschland sind aktuell – aufgrund körperlicher oder geistiger Einschränkungen – auf rechtliche Betreuung angewiesen. Betroffene müssen sich darauf verlassen können, dass sie eine fachkundige, respektvolle und kompetente Unterstützung erhalten, die ihr Selbstbestimmungsrecht achtet und ihre Rechts- und Handlungsfähigkeit stärkt.

Als Berufsbetreuer und Vereinsbetreuer benötigen Sie umfangreiches Fachwissen und praktische Handlungskompetenz, um diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe zu bewältigen. Mit der Reform des Betreuungsrechts 2023 schafft der Gesetzgeber zum 1.1.2023 neue organisatorische und inhaltliche Regularien, die eine hohe Qualität in der rechtlichen Betreuung sichern sollen. Die Änderungen, u.a. im BGB, BtOG oder SGB, wirken sich direkt auf Ihren Betreuungsalltag aus. Berufsbetreuer und Vereinsbetreuer müssen sich also ab 2023 auf zahlreiche Neuerungen einstellen.
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07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuer:innen Weiterbildung, Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Die neue Unterbringung 2023

(Modul 3 nächster Termin: 27.01.2023) Live-Webinar „Die neue Unterbringung 2023“

Die Gesundheitssorge und  Aufenthaltsbestimmung zählen zu den wohl anspruchsvollsten Aufgabenbereichen in der rechtlichen Betreuung. Die Verantwortung ist hoch, denn es müssen häufig Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen für betreute Personen getroffen werden. Dabei kann es um die medizinische Versorgung, aber auch um die Wohnsituation eines Betreuten gehen. Eine besondere Herausforderung stellen Entscheidungen dar, die Unterbringungen betreffen, etwa bei psychisch kranken Menschen. Aber auch präventive Maßnahmen zur Abwehr drohender Gefahren durch freiheitsentziehende Maßnahmen – wie die Anbringung von Bettgittern zur Vermeidung von Stürzen – und ärztliche Maßnahmen zählen dazu. Mehr →

07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

Live-Webinar „Registrierungs-/Zulassungsverfahren 2023 – so handeln Betreuungsbehörden rechtssicher“

(Nächster Termin: 26./27.01.2023, 08:30 bis ca. 16:00 Uhr)

Welche neuen Aufgaben auf Sie als Mitarbeiter der Betreuungsbehörde ab 2023 zukommen – inkl. Exkurs Grundlagen der Bescheidtechnik

Mehr Selbstbestimmung für Betreute im Sinne der UNBRK – und höhere Qualität in der rechtlichen Betreuung. Diese Ziele stehen im Fokus der 2023 in Kraft tretenden Betreuungsrechtsreform und des Sachkundenachweises.

Diese Gesetzesnovellen wirken sich auf alle Akteure im Betreuungswesen aus. Auch für die Betreuungsbehörden ergeben sich zum Teil erhebliche Änderungen in der Arbeitspraxis. Im Live-Webinar „Registrierungs-/Zulassungsverfahren 2023 – so handeln Betreuungsbehörden rechtssicher, inkl. Exkurs Grundlagen der Bescheidtechnik“ erhalten Sie einen strukturierten Überblick zu allen für Sie relevanten Neuerungen.

Die Betreuungsbehörden sind die Akteure im Betreuungswesen, auf die sich die Reform durch neue Arbeitsschwerpunkte und neue Aufgaben am stärksten auswirkt!
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07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Grundlagen der Unterstützten Entscheidungsfindung

(Modul 11 nächster Termin: 06. und 07.02.2023)

So unterstützen Sie betreute Menschen dabei, eigene Entscheidungen zur persönlichen Lebensführung zu treffen

Teilnahmsloses Schweigen, ein fragender Blick oder ein stereotypes Nein-Sagen. Immer wieder sehen sich Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer mit derartigen Reaktionen eines von Ihnen betreuten Menschen konfrontiert. Nicht nur, wenn eine Entscheidung in einer rechtlichen Angelegenheit ansteht, sondern auch in ganz alltäglichen Situationen. Hinter diesem Verhalten steckt jedoch selten eine bewusste Absicht. Grund dafür ist in den meisten Fällen eine eingeschränkte Kommunikations- und Entscheidungsfähigkeit der betreffenden Person. Bedingt ist diese häufig durch eine Krankheit oder Behinderung. Für Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer stellt dies eine echte Herausforderung dar. Denn es ist ihre betreuerische Pflicht, betreute Menschen dabei zu unterstützen, eigene Entscheidung zur persönlichen Lebensführung zu treffen.

Wie aber sollen Betreute ihre eigenen Wünsche mitteilen, wenn die dafür notwendigen (kommunikativen) Ressourcen nur eingeschränkt vorhanden sind? Und wie können Sie als Berufsbetreuerinnen oder Berufsbetreuer einen betreuten Menschen so unterstützen, dass sein Wunsch und Wille zur Geltung gebracht wird, ohne ihn zu bevormunden?

 

Jetzt neu: Live-Webinar zur Unterstützten Entscheidungsfindung

 

Eine Methode, um diese komplexe Aufgabe zu lösen, ist die Unterstützte Entscheidungsfindung. Was darunter zu verstehen ist und wie Sie diese Methode in Ihrer Betreuungspraxis umsetzen können, erfahren Sie in Live-Webinar „Grundlagen der Unterstützten Entscheidungsfindung – vom Ersetzen zum Unterstützen“. Das Live-Webinar zeigt Ihnen, wie Sie mithilfe der Unterstützen Entscheidungsfindung betreute Menschen zu einem selbstständigen Entscheidungsprozess befähigen können. Die Methode hilft Ihnen auch, die Kommunikation mit Ihren Betreuten zu verbessern – und Ihre Pflichten als Berufsbetreuerin oder Berufsbetreuer nach neuen Recht 2023 umfassend zu erfüllen. Mehr →

07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

Live-Webinar „Wie Sie als Berufsbetreuer Vergütungsanträge so stellen, dass Sie die bestmögliche Bezahlung erhalten“

(Nächster Termin: 10.02.2023, 09:00 bis 12:00 Uhr) So wirkt sich die Betreuungsrechtsreform, die neue Registrierpflicht und der Sachkundenachweis ab 1.1.2023 auf Ihre Vergütung aus

 

Vergütungsanspruch gekürzt, oder gar abgelehnt, weil eine Frist verpasst wurde! Von dieser Erfahrung berichten uns Berufsbetreuer immer wieder. Kein Wunder, die Richtlinien für die Vergütung von rechtlichen Betreuern sind komplex. Und durch die neue Registrierungspflicht ab 1.1.2023 wird das Thema Vergütung noch komplexer.

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07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuer:innen Weiterbildung, Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Gelingende Kommunikation in der rechtlichen Betreuung

(Modul 10 nächster Termin: 08.-10.02.2023 + 20.-21.02.2023)

So gestalten Sie Gespräche mit Betreuten verständnisvoll, souverän und erfolgreich

„So geht es oft mit einer Unterhaltung: Nach einer Weile vergeblicher Auseinandersetzung merkt man, dass man gar nicht von derselben Sache gesprochen hat.“ (Andre Gide, französischer Schriftsteller, 1869 – 1951)

 

Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor. Sie sitzen mit Ihrem Betreuten zusammen, um eine rechtliche Angelegenheit zu besprechen. Vielleicht muss auch eine wichtige Entscheidung getroffen werden. Doch dann fällt ein vermeintlich falsches Wort – und Ihr Betreuter ist „auf der Palme“. Im schlimmsten Fall ist kein weiteres Gespräch mehr möglich. „Wie kann das sein?“, fragen Sie sich. Sie haben doch eigentlich nur einen harmlosen Vorschlag gemacht.

In der Theorie gelingt Kommunikation ganz einfach: Eine Person sagt etwas, jemand anderes hört es und reagiert entsprechend darauf. Doch in der Praxis kommt es nur allzu leicht zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen. Woran das liegt? Gesprächspartner können unterschiedliche kognitive Fähigkeiten haben. Tonfall, Mimik und Gestik können unterschiedlich gedeutet werden. Auch die Umgebung und das individuelle Befinden der Gesprächsbeteiligten spielen eine Rolle.

Gelingende Kommunikation ist für Berufsbetreuer das A und O Mehr →

07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Die neue Betreuungsführung 2023

So erfüllen berufliche Betreuer die neuen Pflichten richtig

(Nächster Termin: 21., 22., 24.02.2023, 17:00 bis ca. 20:30 Uhr)

Die Vertretung eines Betreuten vor Behörden und Sozialleistungsträgern, die Verwaltung seines Vermögens, Entscheidungen in medizinischer Hinsicht oder die Sicherstellung der Pflege – bereits diese kurze Auflistung zeigt: Das Aufgabenspektrum von Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuern ist vielfältig und anspruchsvoll. Auch zukünftig wird sich das nicht ändern, ganz im Gegenteil! Das reformierte Vormundschafts- und Betreuungsrecht 2023 bringt zahlreiche inhaltliche und organisatorische Neuerungen, die auch die Betreuungsführung betreffen. Auch für erfahrene Berufsbetreuer ist es vor diesem Hintergrund nicht einfach, sicher durch die komplexen Regelungen zu navigieren.

Im Live-Webinar „Die neue Betreuungsführung 2023“ zeigt Ihnen der erfahrene Betreuungsexperte Achim Rhein, wie Sie Ihre Betreuungen auch ab 2023 rechtsicher führen und Stolperfallen meiden.

Lassen Sie sich in Fragen der neuen Betreuungsführung 2023 von unserem Experten auf den aktuellen Stand bringen!

Referent des Live-Webinars ist Achim Rhein, Leiter der überörtlichen Betreuungsbehörde in Rheinland-Pfalz, Vorsitzender des Fachausschusses Betreuungsangelegenheiten der BAGüS und Vorstandsmitglied des BGT e.V.
Der Dipl.-Verwaltungswirt begleitete den gesamten Reformprozess als Mitglied der Expertengruppen der beiden Forschungsvorhaben und war in allen Arbeitsgruppen im BMJ im Vorfeld des Gesetzgebungsprozesses der Betreuungsrechtsreform beteiligt. Er wirkte außerdem aktiv an der Entwicklung und Erarbeitung der BtRegV nach §§ 23, 24 BtOG mit.

Im Live-Webinar stellt Achim Rhein zunächst die wesentlichen Ziele der Betreuungsrechtsreform vor dem Hintergrund von Art. 12 der UN-Behindertenkonvention dar. Davon ausgehend skizziert er die wichtigsten Neuerungen und Eckpunkte im Bereich der neuen Betreuungsführung 2023. Unter anderem erläutert der Experte, welche Pflichten Sie als beruflicher Betreuer haben und in welcher Form Sie vom Betreuungsgericht kontrolliert und unterstützt werden. Sie erhalten eine strukturierte Anleitung, wie Sie die Betreuungsziele in den jeweiligen Aufgabenbereichen und -kreisen erarbeiten und was dabei zu beachten ist. Ausführlich geht der Experte auch auf den Vorrang der Unterstützung und den Willensvorrang nach § 1821 BGB ein.

 

Sie gewinnen außerdem einen Überblick, welche Maßnahmen es zur stärkeren Beachtung des im Betreuungsrecht zentralen Grundsatzes der Erforderlichkeit gibt und wie Sie diesen Grundsatz umsetzen können. Zu jedem Themenkomplex erhalten Sie konkrete Handlungsempfehlungen für Ihre Betreuungspraxis

 

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Diese Inhalte bietet Ihnen das Live-Webinar „Die neue Betreuungsführung 2023“ im Einzelnen

TerminInhaltReferent
1. Tag,
17:00 – 18:00 Uhr
1. UN-Behindertenrechtskonvention, insbes. Art. 12: Unterstützung bei der Ausübung der Rechts- und Handlungsfähigkeit, Bedeutung der GrundrechteDipl.-Verwaltungswirt Achim Rhein
1. Tag,
18:15 – 19:15 Uhr
2. Vorrang der Unterstützung und Willensvorrang nach § 1821 BGBDipl.-Verwaltungswirt Achim Rhein
1. Tag,
19:30 – 20:30 Uhr
3. Wille, Wünsche, PräferenzenDipl.-Verwaltungswirt Achim Rhein
2. Tag,
17:00 – 18:00 Uhr
4. Erforderlichkeitsgrundsatz im InnenverhältnisDipl.-Verwaltungswirt Achim Rhein
2. Tag,
18:15 – 19:15 Uhr
5. SchutzpflichtenDipl.-Verwaltungswirt Achim Rhein
2. Tag,
19:30 – 20:30 Uhr
6. Unzulässigkeit und Unzumutbarkeit der WunschbefolgungDipl.-Verwaltungswirt Achim Rhein
3. Tag,
17:00 – 17:30 Uhr
7. Kurz-Einführung in die Unterstützte EntscheidungsfindungDipl.-Verwaltungswirt Achim Rhein
3. Tag,
17:30 – 18:30 Uhr
8. Unterstützung statt Vertretung in unterschiedlichen LebenslagenDipl.-Verwaltungswirt Achim Rhein
3. Tag,
18:45 – 20:15 Uhr
9. Ermittlung der Wohn- und Lebenslage des Betreuten, Erarbeitung der BetreuungszieleDipl.-Verwaltungswirt Achim Rhein
3. Tag,
20:30 – ca. 21:00 Uhr
(abhängig von der Teilnehmerzahl)
(freiwillige) Abschlussprüfung: Gruppendiskussion mit FallbesprechungDipl.-Verwaltungswirt Achim Rhein

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Jetzt den erforderlichen Sachkunde-Nachweis im Live-Webinar erwerben!

Von Ihrer Teilnahme am Live-Webinar „Die neue Betreuungsführung 2023“ profitieren Sie gleich doppelt:

  1. Sie bringen Ihr Wissen rund um die Führung von beruflichen Betreuungen auf den aktuellen Stand 2023.
  2. Sie erwerben die erforderliche Sachkunde, die Sie ab 01.01.2023 bei Ihrer Registrierung als Berufsbetreuer nachweisen müssen. Und das ist entscheidend: Denn nur als registrierter beruflicher Betreuer erhalten Sie auch in Zukunft eine Vergütung für Ihre Tätigkeit.

Das Live-Webinar Die neue Betreuungsführung 2023 entspricht formal und inhaltlich dem Modul 2 aus dem Curriculum der Betreuerregistrierungs-Verordnung (Anlage zu § 3 Abs. 4 BtRegV). Wir empfehlen Ihnen, individuell mit Ihrer Betreuungsbehörde abzuklären, ob und in welchem Umfang Sie Ihre Sachkunde nachweisen müssen.

7 gute Gründe, warum das Live-Webinar „Die neue Betreuungsführung 2023“ Sie beruflich weiterbringt

  • Alle Inhalte nach aktuellen Betreuungsrecht 2023
  • Sofort umsetzbares, praxisrelevantes Wissen
  • Renommierter Referent, seit Jahrzehnten in der Betreuungspraxis tätig
  • Unkomplizierte Online-Teilnahme ohne Reiseaufwand
  • Kostengünstiger als vergleichbare Präsenzseminare
  • Inklusive Prüfungszertifikat (optional)
  • Umfangreiche Seminarunterlagen vorab per Mail für Ihre Vor- und Nachbereitung

>> Jetzt hier zum Live-Webinar anmelden! >>

So erhalten Sie ein Prüfungszertifikat zur Vorlage bei Ihrer Stammbehörde!

Nach der Teilnahme am Live-Webinar haben Sie die Möglichkeit, freiwillig Ihre Kenntnisse in einer Gruppendiskussion mit dem Referenten unter Beweis zu stellen und überprüfen zu lassen. Ihre Wortbeiträge werden dabei bewertet. Schneiden Sie in der Gruppendiskussion gut ab, erhalten Sie ein Prüfungszertifikat.

Das Prüfungszertifikat der BeckAkademie Fernkurse können Sie als Nachweis Ihrer Fachkenntnisse über die neuen Pflichten in der Betreuungsführung nach Modul 2 nutzen und sich nach der Übergangsregelung in § 15 BtRegV auf Ihren Sachkundenachweis anrechnen lassen.

Das Live-Webinar findet an diesen Terminen statt:

  • 21., 22., 24.02.2023 (Di., Mi., Fr.), 17:00 bis ca. 20:30 Uhr, inkl. Pausen
  • 29., 30., 31.03.2023 (Mi. bis Fr.), 17:00 bis ca. 20:30 Uhr, inkl. Pausen
  • 28., 29., 30.06.2023 (Mi. bis Fr.), 17:00 bis ca. 20:30 Uhr, inkl. Pausen

 

>> Sichern Sie sich am besten noch heute Ihren Platz und melden Sie sich an. >>

Das Live-Webinar „Die neue Betreuungsführung 2023“ richtet sich insbesondere an:

  • Berufsbetreuer oder Vereinsbetreuer, die einen Sachkundenachweis für Modul 2 (Betreuungsführung) ihrer Stammbehörde/Betreuungsbehörde vorlegen wollen,
  • Altbetreuer (tätig vor 01.01.2020), die ihr Fachwissen aktualisieren möchten,
  • ehrenamtlich tätige rechtliche Betreuer,
  • Interessierte am Beruf des rechtlichen Betreuers,
  • Fachkräfte aus Betreuungsstellen/-behörden oder anderen Stellen/Institutionen der Sozialen Arbeit,
  • Alle Interessierten, die ihr Wissen zur Führung von rechtlichen Betreuungen vertiefen möchten.

Einfach online lernen - in den Live-Webinaren der BeckAkademie Fernkurse

Digitales Lernen im Live-Webinar bietet Ihnen viele Vorteile. Und es funktioniert ganz einfach. Sie nehmen ortsflexibel teil – zu Hause oder im Büro. Sie benötigen nur ein (mobiles) Endgerät mit Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrofon und Kamera und eine (stabile) Internetverbindung. Rechtzeitig zum Live-Webinar erhalten Sie einen persönlichen Teilnahme-Link. Die Schulungsunterlagen senden wir Ihnen vorab per E-Mail zu. Via Chat oder Headset stellen Sie Ihre individuellen Fragen live im Webinar. Die Schulung wird aufgezeichnet; sodass Sie die Inhalte später nacharbeiten können. Und das Beste: Sie sparen sich Reiseaufwand, Kosten und Zeit!

>> Hier können Sie sich direkt zum Live-Webinar „Die neue Betreuungsführung 2023“ anmelden! >>

Erfahren Sie jetzt im Live-Webinar, wie Sie Betreuungen ab 2023 rechtssicher führen können

Im Live-Webinar „Die neue Betreuungsführung 2023“ gewinnen Sie einen umfassenden Überblick zu den rechtlichen Grundlagen und zur praktischen Umsetzung der Betreuungsführung ab 2023. Sie erhalten eine strukturierte Anleitung zur Erarbeitung der jeweiligen Betreuungsziele mit Ihrem Betreuten. Außerdem erfahren Sie, welche Betreuerpflichten Sie nach § 1821 BGB zu erfüllen haben und wie sich der Grundsatz der Erforderlichkeit auf Ihre Tätigkeit als Berufsbetreuer auswirkt. Die Teilnahmegebühr für das Live-Webinar beträgt 349,80 €, 0% MwSt. Darin enthalten sind umfangreiche Schulungsunterlagen sowie eine Teilnahmebescheinigung, in der die Webinar-Lerninhalte wiedergegeben werden.

Plus: Im Anschluss an das Live-Webinar haben Sie Möglichkeit, Ihre Kenntnisse in einer Gruppendiskussion unter Beweis zu stellen. Schneiden Sie gut ab, erhalten Sie ein Prüfungszertifikat der BeckAkademie Fernkurse. Dieses dient zur Vorlage bei Ihrer Stammbehörde/Betreuungsbehörde als Nachweis Ihrer Sachkunde zur Betreuungsführung Modul 2.

Sie haben Fragen zum Sachkundenachweis?

Hier haben wir die 20 wichtigsten Fakten zum Registrierungsverfahren
und Sachkundenachweis übersichtlich für Sie zusammengestellt.

Wir helfen Ihnen auch gerne persönlich weiter!

Rufen Sie uns an (Tel. 089 / 20 33 24 53) oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Ihre Anmeldung zum Live-Webinar „Die neue Betreuungsführung 2023“

Ja, ich möchte meine theoretischen und praktischen Kenntnisse zur Betreuungsführung vertiefen und auf den aktuellen Stand bringen, um meine Betreuertätigkeit auch ab 2023 rechtssicher ausführen zu können. Diese Weiterbildung möchte ich dazu nutzen, um sie nach der Übergangsregelung in § 15 BtRegV auf meinen Sachkundenachweis durch meine Stammbehörde / Betreuungsbehörde anrechnen zu lassen.

Deshalb melde ich mich zum Live-Webinar „Die neue Betreuungsführung 2023 mit insgesamt 9 Zeitstunden, einschließlich umfangreicher Seminarunterlagen und Teilnahmebescheinigung für 349,80 €, 0% MwSt. verbindlich an. Sofern ich die freiwillige Gruppendiskussion erfolgreich absolviere, erhalte ich ein Prüfungszertifikat, ausgestellt von der BeckAkademie Fernkurse. Dies dient als Nachweis meiner Fachkenntnisse zur neuen Betreuungsführung 2023 (Modul 2 des Sachkundenachweises) zur Vorlage bei meiner Stammbehörde/Betreuungsbehörde.

Eine kostenfreie Stornierung meiner Anmeldung ist jederzeit bis 14 Tage vor Webinar-Beginn möglich.

    Anmeldeformular:

    Felder mit * sind Pflichtfelder


    21., 22., 24.02.2023 (Di., Mi., Fr.), 17:00-ca. 20:30 Uhr29., 30., 31.03.2023 (Mi.-Fr.), 17:00-ca. 20:30 Uhr28., 29., 30.06.2023 (Mi.-Fr.), 17:00-ca. 20:30 Uhr










    Kostenloser E-Mail Informationsservice

    Ja, ich möchte Ihren kostenlosen E-Mail-Informationsservice nutzen, um über interessante Angebote und aktuelle Neuigkeiten im Betreuungswesen sowie aus Ihrem Verlag auf dem Laufenden gehalten zu werden. Ich kann diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft beim Verlag C.H. Beck oHG, Wilhelmstr. 9, 80801 München widerrufen.


    07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

    Sachkundenachweis Berufsbetreuer: Hartz IV, Sozialhilfe und Sozialleistungs-Ansprüche

    (Modul 8 nächster Termin: 07.03.2023. und  08.03.2023 – Sozialrecht in der Berufsbetreuung

    Wie Sie als Berufsbetreuer mehr (Rechts-)Sicherheit im Umgang mit dem Sozialrecht, Hartz IV, der Sozialhilfe & Sozialleistungs-Ansprüchen gewinnen können

    „Das Sozialrecht umfasst alle Rechtsnormen des öffentlichen Rechts, die der Absicherung sozialer Risiken wie insbesondere Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Arbeits- und Einkommenslosigkeit, Alter oder Tod dienen“, so heißt es in der Enzyklopädie Wikipedia (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialrecht_(Deutschland)).

    Die kurze Definition macht deutlich, wie facettenreich und komplex dieser rechtliche Bereich bereits in der Theorie ist. Und nicht nur Betreuungsprofis werden es bestätigen können: Das Sozialrecht ist auch in seiner praktischen Umsetzung höchst anspruchsvoll. Denn als rechtlicher Betreuer müssen Sie nicht nur die aktuellen Rechtsvorschriften zur Grundsicherung für Arbeitssuchende, zur Sozialhilfe und zu Sozialleistungs-Ansprüchen im Griff haben. Sie müssen sich auch fortlaufend auf neue Regelungen, Verordnungen und Direktiven einstellen.

    Wie beispielsweise lassen sich Sozialleistungs-Ansprüche nach dem SGB V, VI und XI richtig durchsetzen? Welche Unterstützung ist vom Staat und den Behörden zu erwarten? Wie müssen Sie als verantwortungsbewusster rechtlicher Betreuer agieren, um zum Wohle Ihres Betreuten zu handeln? Eines wird vor diesem Hintergrund schnell klar: Wer als Berufsbetreuer in sozialrechtlichen Fragen auf dem Laufenden bleiben will, tut gut daran, sich regelmäßig fortzubilden.  Mehr →

    07. Dezember 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Live-Webinar, Sachkundenachweis |

    Interview zur Betreuungsrechtsreform 2023

    „Mit der Betreuungsrechtsreform 2023 haben Berufsbetreuer:innen Sicherheit bezüglich ihrer Vergütungsstufe!“

    Jörg Staatsmann ist Betreuungsrichter und Strafrichter am Amtsgericht Montabaur. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender der Prüfungskommission sowie Lehrbeauftragter der staatlichen Hochschule Neubrandenburg. Im Interview erklärt der erfahrene Jurist, welche Vorteile das reformierte Betreuungsrecht bringt – und welche Hürden in der Umsetzung noch bewältigt werden müssen.

    Herr Staatsmann, über welche Fähigkeiten sollte man verfügen, um als rechtlicher Betreuer tätig zu werden?

    Jörg Staatsmann:Mithilfe der rechtlichen Betreuung sollen Menschen mit Beeinträchtigungen bei der Herstellung und Wahrung ihrer Rechts- und Handlungsfähigkeit unterstützt werden. Oftmals müssen Betreuer auch stellvertretend für ihre Betreuten tätig werden. Wenn Entscheidungen über freiheitsentziehende oder ärztliche Maßnahmen getroffen werden müssen, erlaubt das Betreuungsrecht dem Betreuer sogar Eingriffe in die Grundrechte der Betreuten. Mehr →

    23. September 2022 | Kategorie: Betreuungsrechtsreform 2023, Sachkundenachweis |

    Betreuungsbehörde darf Betreuer entlassen

    Betreuungsgericht muss vorher sein Aufsichts-/Weisungsrecht ausüben

    Der Fall: Die Betreuerin hatte 35 Betreuungen zu führen. Bei ihrer Arbeit entstanden Nachlässigkeiten, wie die verspätete Überweisung einer Heimkostenrechnung, unpünktliche Schlussabrechnungen gegenüber dem Betreuungsgericht etc.

     

    Ein Schaden war dem Betreuten dadurch nicht entstanden, jedoch regte die Betreuungsbehörde an, dass in einem Fall die Entlassung der Betreuerin erfolgen sollte. Das Amtsgericht folgte der Betreuungsbehörde und bestellte einen anderen Betreuer. Das Landgericht Lübeck hob diesen Beschluss auf. Hiergegen richtete sich die zugelassene Rechtsbeschwerde der Betreuungsbehörde, die die Wiederherstellung der erstinstanzlichen Entscheidung erreichen wollte.
    Mehr →

    13. März 2022 | Kategorie: Urteile |

    BeckAkademie Fernkurse Prüfer- und Fernlehrerkonferenz 2021

    Lehrbeauftragte der Hochschule Neubrandenburg treffen sich zum fachlichen Austausch

     

    Fast zwanzig Lehrbeauftragte, Prüfer, Fernlehrer sowie Mitglieder der Prüfungskommission aus ganz Deutschland kamen Anfang November zur Prüfer- und Fernlehrerkonferenz 2021 der BeckAkademie Fernkurse zusammen. Die Betreuungsexperten waren der Einladung von Akademieleiterin Stephanie Kreuzhage gefolgt, um sich auszutauschen und aktuelle Themen zu besprechen. Die eintägige Konferenz fand im MACE-Seminarzentrum in München-Unterföhring statt.

    Alle Lehrbeauftragten und Prüfer der BeckAkademie Fernkurse sind erfahrene Experten aus der Betreuungspraxis, beispielsweise Juristen, Sozialpädagogen oder Mediziner. Das Aufgabenspektrum der Fernlehrer ist vielfältig: Sie vermitteln Inhalte, geben Lerntipps, beantworten Fragen und unterstützen die Studierenden. In ihrer Funktion als Prüfer korrigieren sie zudem die Einsendeaufgaben und nehmen die schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen ab. Um die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards für Lernmaterial und Prüfungen zu gewährleisten, sind regelmäßige Meetings und Abstimmungen untereinander und mit der Leitung der BeckAkademie Fernkurse wichtig. Angesichts der bevorstehen Betreuungsrechtsreform 2023 war der Diskussionsbedarf der Teilnehmer in diesem Jahr besonders hoch. Mehr →

    12. März 2022 | Kategorie: Abschlussprüfung, Betreuungsrechtsreform 2023 |

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