Schlemmer-Rezepte gegen die Müdigkeit

Ernährungstipps mit Kräutern

Gegen (Frühjahrs-)Müdigkeit und Leistungstiefs am Schreibtisch hilft nicht nur viel Bewegung, sondern bekanntlich auch eine gesunde Ernährung. Gerade wenn Sie sich in einer intensiven Lernphase, wie etwa beim Fernkurs für zertifizierte Vereins-/Berufsbetreuung befinden, sollten Sie sich regelmäßig Gutes gönnen. Wer dazu gerade jetzt die jungen Blätter von Kräutern nimmt, profitiert zweifach: Er kurbelt seinen Kreislauf mit besonders vielen Mineralien (Eisen, Kalium, Magnesium) und Vitaminen (A, C und K) an und spart Geld, besonders wenn Sie vermeintliche Unkräuter wie Brennnessel und Löwenzahn wählen. Denn diese wachsen überall wild und zahlreich. Heute stellen wir Ihnen zwei Power-Rezepte vor, die schnell zubereitet sind, gut schmecken – und wunderbar zur Spargelzeit passen.

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Brennnessel

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Löwenzahn

 

 

 

 

 

 

 

Ernte und Verarbeitung

Viele Kräuter wachsen bei uns in freier Natur oder lassen sich auf dem Balkon oder der Fensterbank kultivieren. Brennnesseln und Löwenzahn gelten sogar als Unkraut, stehen also nicht unter Naturschutz und dürfen frei gepflückt werden. Achten Sie darauf, dass Sie Wildkräuter dort pflücken, wo sie nicht allzu vielen Schadstoffen ausgeliefert sind, also nicht direkt neben der Fahrbahn, an der Bordsteinkante oder auf der Hundewiese. Pflücken Sie nur junge, zarte Blätter im Frühjahr, später enthalten sie weniger Vitamine und schmecken – vor allem der Löwenzahn – verhältnismäßig bitter. Außerdem sollten Sie Wildkräuter am besten in den frühen Morgenstunden oder abends ernten, denn dann schmecken sie am besten. Ungünstig ist es, Blätter, die in der prallen Sonne stehen, zu pflücken.

Brennende Nesseln gefahrfrei pflücken

Gehen Sie mit Handschuhen und einem Küchenmesser auf die Jagd, dann können Sie Brennnesseln ernten, ohne mit dem brennenden Nesselgift in Berührung zu kommen. Mutige packen die Brennnessel fest an, dann brennt sie auch nicht. Denn sie kann ihr Gift nur loswerden, wenn man sie lediglich berührt oder streift. Einmal im Kochtopf kurz blanchiert oder in der Sonne einen halben Tag getrocknet, brennen die Blätter gar nicht mehr.

Rezept Teil 1Rezept Teil 2

Tipp für Eilige

Für wenig Zeit, pflücken Sie einfach eine Handvoll dieser beiden Wildkräuter und streuen Sie sie über Ihren Salat. Oder Sie machen sich einen entschlackenden Brennnessel-Tee, den Sie mit etwas Honig süßen können. Roh genossen sind Kräuter noch gesünder. Weitere Rezepte und Pflanzentipps finden Sie auf dem Blog www.federkunst-texte.de/blog.

 

 

06. April 2015 | Kategorie: Lerntipps, Manuela Krämer |