In diesem Modul lernen Sie Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, wie Sie die Wünsche, Präferenzen und den Willen ihrer Betreuten erkennen, ermitteln und bei Entscheidungen berücksichtigen – im Einklang mit der Wunschbefolgungspflicht (§ 1821 BGB) und den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (Art. 12 UN-BRK).
INHALT
Die zentrale Herausforderung: Weg vom stellvertretenden Handeln hin zur Assistenz, also die Rolle als Unterstützer statt Ersetzer, ohne die Schutzpflichten zu vernachlässigen.
- Selbstbestimmung als Menschenrecht (Art. 12 UN-BRK)
- Vorrang der Unterstützung und Willensvorrang nach § 1821 BGB
- Methoden, um Wünsche, Präferenzen und Werthaltungen von Betreuten zu erkennen
- Rolle des Berufsbetreuers im Spannungsfeld zwischen Wunschbefolgung und Schutzpflicht
- Wunschbefolgung im Innen- und Außenverhältnis: Unterstützen und vertreten
- Methoden Unterstützter Entscheidungsfindung (z. B. Leichte Sprache, Trialog, Kommunikation mit psychisch kranken Personen)
- Praxisübungen zur Umsetzung und Fallbeispiele aus der Betreuungsarbeit
- Grenzen der Wunschbefolgungspflicht und Unzumutbarkeit des Zeitaufwands
Das Webinar zeigt, wie Berufsbetreuer Wünsche und Willen erkennen, Ausschlussmechanismen kommunikationsstrategisch vermeiden und die Methoden der Unterstützten Entscheidungsfindung praktisch anwenden.
IHR DOZENT:
Achim Rhein, Dipl.-Verwaltungswirt
ABLAUF:
- 1-tägiges Webinar, flexibel buchbar
- Unterrichtseinheiten (UE) zu je 45 Minuten: 7,5 UE
- Ausführliche Handouts erhalten Sie 1-2 Wochen vor dem Webinar
- Freiwillige Prüfung ist im Preis inkludiert
GEBÜHR
299,00 € (0 % MwSt.)
Dieses Modul befähigt Berufsbetreuer, die Selbstbestimmung und Wünsche der Betreuten konsequent umzusetzen, Unterstützungsbedarf zu erkennen und Entscheidungshürden zu überwinden – alles im Einklang mit dem reformierten Betreuungsrecht. Jetzt teilnehmen!
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