In diesem Modul lernen Sie Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, wie Sie die Wünsche, Präferenzen und den Willen ihrer Betreuten erkennen, ermitteln und bei Entscheidungen berücksichtigen – im Einklang mit der Wunschbefolgungspflicht (§ 1821 BGB) und den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (Art. 12 UN-BRK).

INHALT

Die zentrale Herausforderung: Weg vom stellvertretenden Handeln hin zur Assistenz, also die Rolle als Unterstützer statt Ersetzer, ohne die Schutzpflichten zu vernachlässigen.

  • Selbstbestimmung als Menschenrecht (Art. 12 UN-BRK)
  • Vorrang der Unterstützung und Willensvorrang nach § 1821 BGB
  • Methoden, um Wünsche, Präferenzen und Werthaltungen von Betreuten zu erkennen
  • Rolle des Berufsbetreuers im Spannungsfeld zwischen Wunschbefolgung und Schutzpflicht
  • Wunschbefolgung im Innen- und Außenverhältnis: Unterstützen und vertreten
  • Methoden Unterstützter Entscheidungsfindung (z. B. Leichte Sprache, Trialog, Kommunikation mit psychisch kranken Personen)
  • Praxisübungen zur Umsetzung und Fallbeispiele aus der Betreuungsarbeit
  • Grenzen der Wunschbefolgungspflicht und Unzumutbarkeit des Zeitaufwands

Das Webinar zeigt, wie Berufsbetreuer Wünsche und Willen erkennen, Ausschlussmechanismen kommunikationsstrategisch vermeiden und die Methoden der Unterstützten Entscheidungsfindung praktisch anwenden.

IHR DOZENT:

Achim Rhein, Dipl.-Verwaltungswirt

ABLAUF:
  • 1-tägiges Webinar, flexibel buchbar
  • Unterrichtseinheiten (UE) zu je 45 Minuten: 7,5 UE
  • Ausführliche Handouts erhalten Sie 1-2 Wochen vor dem Webinar
  • Freiwillige Prüfung ist im Preis inkludiert
GEBÜHR

299,00 € (0 % MwSt.)

Dieses Modul befähigt Berufsbetreuer, die Selbstbestimmung und Wünsche der Betreuten konsequent umzusetzen, Unterstützungsbedarf zu erkennen und Entscheidungshürden zu überwinden – alles im Einklang mit dem reformierten Betreuungsrecht. Jetzt teilnehmen!

Termine

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Bitte Termin wählen*
Kostenloser E-Mail Informationsservice

Freiheitsentziehende Maßnahmen – vom Bettgitter bis zur Fixierung oder medikamentösen Ruhigstellung – greifen massiv in die Selbstbestimmung betreuter Menschen ein. Als Berufsbetreuer tragen Sie eine besondere Verantwortung, solche Eingriffe möglichst zu vermeiden und Alternativen zu entwickeln.

INHALT

Im Live-Webinar „Freiheitsentziehende Maßnahmen und Unterbringungen vermeiden“ erfahren Sie, wie Sie ärztlichen Zwang, Unterbringungen und andere freiheitsentziehende Maßnahmen reduzieren oder ganz verhindern können – rechtssicher und praxisnah.

  • Ursachen und Folgen freiheitsentziehender Maßnahmen
  • Rechtliche Voraussetzungen und Grenzen
  • Alternativen zur Fixierung und Unterbringung
  • Vermeidung psychiatrischer Unterbringungen
  • Ärztliche Zwangsmaßnahmen: Möglichkeiten und Grenzen
  • Rechtssicheres Handeln, wenn Maßnahmen unvermeidbar sind

Anhand konkreter Fallbeispiele zeigt Ihnen ein erfahrener Betreuungsrichter bewährte Strategien zur Reduzierung von Zwangsmaßnahmen in der Praxis.

IHRE DOZENTEN:

Johannes Walczyk, Richter
Christoph Hassel, Richter

ABLAUF:
  • halbtägiges Webinar, flexibel buchbar
  • Unterrichtseinheiten (UE) zu je 45 Minuten: 5 UE, davon 1 UE Selbstlernanteil
  • Ausführliche Handouts erhalten Sie 1-2 Wochen vor dem Webinar
  • Freiwillige Prüfung ist im Preis inkludiert
GEBÜHR

199,00 € (0 % MwSt.)

 

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz im Live-Webinar und lernen Sie, wie Sie freiheitsentziehende Maßnahmen verantwortungsvoll minimieren und Alternativen rechtssicher umsetzen.

Termine

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Bitte Termin wählen*
Kostenloser E-Mail Informationsservice

Mit der Betreuungsrechtsreform stehen Wunsch und Wille der betreuten Person im Mittelpunkt. Das wirkt sich unmittelbar auf die Betreuerbestellung, Aufgabenbereiche, Genehmigungen und die Zusammenarbeit mit dem Betreuungsgericht aus.

INHALT

Im Live-Webinar „Von der Betreuerbestellung bis zur Zusammenarbeit mit dem Betreuungsgericht“ erhalten Sie einen systematischen und praxisnahen Überblick über:

  • Voraussetzungen und Verfahren der Betreuerbestellung
  • Aufgabenbereiche und Aufgabenkreise
  • Einwilligungs- und Genehmigungsvorbehalte
  • Unterbringung und gerichtliche Verfahren
  • Rechte und Pflichten gegenüber dem Betreuungsgericht
  • Aufsicht, Beratung und Haftungsfragen

Erfahrene Betreuungsrichter vermitteln die Inhalte anhand konkreter Fallbeispiele aus der gerichtlichen Praxis und beantworten Ihre individuellen Fragen live im Webinar.

IHRE DOZENTEN:

Jörg Staatsmann, Betreuungsrichter
Dr. Szymon Mazur, Betreuungsrichter
Dr. Benjamin Krenberger, Vorsitzender Richter
Johannes Walczyk, Richter

ABLAUF:
  • 1-tägiges Webinar, flexibel buchbar
  • Unterrichtseinheiten (UE) zu je 45 Minuten: 10 UE, davon 1,5 UE Selbstlernanteil
  • Ausführliche Handouts erhalten Sie 1-2 Wochen vor dem Webinar
  • Freiwillige Prüfung ist im Preis inkludiert
GEBÜHR

249,00 € (0 % MwSt.)

 

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz im Live-Webinar und stärken Sie Ihre Rechtssicherheit im Umgang mit Betreuerbestellung und Betreuungsgericht.

Termine

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Bitte Termin wählen*
Kostenloser E-Mail Informationsservice

Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer lernen, wie sie barrierefrei kommunizieren und komplexe Inhalte so aufbereiten, dass sie von Betreuten mit Lernschwierigkeiten, kognitiven Einschränkungen, Hör- oder Leseproblemen verstanden werden. Leichte Sprache ist ein zentrales Werkzeug, um die Wunschbefolgungspflicht (§ 1821 BGB) nach der Betreuungsrechtsreform 2023 praktisch umzusetzen.

INHALT

In unserem Live-Webinar „RechtsTalk rund um die rechtliche Betreuung“ erhalten Sie:

  • klare Antworten auf Ihre individuellen Fragen zur rechtlichen Betreuung
  • praxisnahe Handlungsempfehlungen zur neuen Rechtslage
  • konkrete Tipps zur Umsetzung im Betreuungsalltag
  • eine Einschätzung Ihrer Rechte und Pflichten als Betreuer:in
IHR EXPERTE:

Achim Rhein, Leiter der überörtlichen Betreuungsbehörde in Rheinland-Pfalz, Vorsitzender des Fachausschusses Betreuungsangelegenheiten der BAGüS und Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Überörtlichen Träger der Sozialhilfe

ABLAUF:
  • Live-Webinar mit interaktivem Austausch
  • Flexible Teilnahme von zu Hause oder Büro aus
  • Technische Voraussetzungen: Endgerät mit Lautsprecher, Mikrofon, Kamera und stabiler Internetverbindung
GEBÜHR

29,90 € (zzgl. 19 % MwSt.)

 

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz im Live-Webinar „RechtsTalk rund um die rechtliche Betreuung“ und gewinnen Sie mehr Rechtssicherheit für Ihren Betreuungsalltag.

Termine

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Bitte Termin wählen*
Kostenloser E-Mail Informationsservice

Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer lernen, wie sie autonome Entscheidungen ihrer Betreuten gewährleisten und Wunsch, Willen & Präferenzen erkennen. Schwerpunkt liegt auf kommunikativen Kompetenzen und praxisnahen Methoden, um die Selbstbestimmung der Betreuten zu fördern.

INHALT

Mit der Betreuungsrechtsreform 2023 steht die Selbstbestimmung der Betreuten stärker im Vordergrund. Berufsbetreuer agieren nicht mehr primär stellvertretend, sondern als Assistenz bei Entscheidungen. Im Webinar „Unterstütze Entscheidungsfindung“ erfahren Sie mehr über:

  • Überblick zur Rolle der rechtlichen Betreuung im Kontext der UN-BRK
  • Berücksichtigung von biografischen Erfahrungen, Werthaltungen, Wünschen und Präferenzen
  • Methoden und Instrumente der unterstützten Entscheidungsfindung
  • Praktische Fallbeispiele: alternative Herangehensweisen und Alltagsprobleme
  • Kommunikation mit Betreuten, Angehörigen und Klinikmitarbeitenden
  • Ziel: Zwangsmaßnahmen vermeiden, Selbstbestimmung sichern

Unsere Dozenten vermitteln praxisnah, wie Berufsbetreuer Wünsche, Willen und Präferenzen erkennen und autonome Entscheidungen der Betreuten unterstützen – unter Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben und biografischer Faktoren.

IHRE DOZENTEN:

Helms

Dipl.-Sozialarbeiter und Sozialtherapeut, 15 Jahre lang Leiter der Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke und Suchtgefährdete des Diakonisches Werks. Ferner war er als Einzel- und Gruppentherapeut der Jugendberatung und Jugendhilfe e. V. Frankfurt a.M. tätig und in der psycosozialen Beratung.

Steen-Helms

Ministerialrätin i. R. (Leiterin der überörtlichen Betreuungsbehörde sowie Referentin für betreuungsrechtliche Angelegenheiten beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration), Volljuristin und Dipl.-Sozialarbeiterin. Die Würde und Selbstbestimmung betreuter Menschen ist ihr ein besonderes Anliegen, genauso wie die Möglichkeiten und Grenzen für Betreuerinnen und Betreuer. Als Ministerialrätin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration hat sie an der Erstellung eines Hessischen Curriculums für ehrenamtliche Betreuer, einem interdisziplinären Schulungskonzept für die Alten- und Behindertenhilfe, mitgewirkt.

ABLAUF:
  • 2-tägiges Webinar, flexibel buchbar
  • Unterrichtseinheiten (UE) zu je 45 Minuten: 15 UE
  • Ausführliche Handouts erhalten Sie 1-2 Wochen vor dem Webinar
  • Freiwillige Prüfung findet mündlich am Ende des Webinars statt
GEBÜHR

299,00 € (0 % MwSt.)

 

Melden Sie sich an und lernen, dass die richtige kommunikative Betreuung entscheidend ist, um die Selbstbestimmung von Betreuten zu wahren.

Termine

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Bitte Termin wählen*
Kostenloser E-Mail Informationsservice

Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer lernen, wie sie barrierefrei kommunizieren und komplexe Inhalte so aufbereiten, dass sie von Betreuten mit Lernschwierigkeiten, kognitiven Einschränkungen, Hör- oder Leseproblemen verstanden werden. Leichte Sprache ist ein zentrales Werkzeug, um die Wunschbefolgungspflicht (§ 1821 BGB) nach der Betreuungsrechtsreform 2023 praktisch umzusetzen.

INHALT

Leichte Sprache ist wichtig, weil herkömmliche Sprache („Behördendeutsch“) oft zu komplex, lang und verschachtelt ist. Menschen mit Lern- oder kognitiven Einschränkungen verstehen amtliche Schreiben, Verträge oder Gesetze häufig nicht. Die Leichte Sprache ermöglicht eine zielgruppenorientierte, verständliche Vermittlung von Informationen, die für die selbstständige Entscheidungsfindung unerlässlich ist.

  • Grundlagen der Leichten Sprache: Regeln, Struktur und Einsatzmöglichkeiten
  • Unterschied zwischen gesprochener und geschriebener Leichter Sprache
  • Praktische Übungen: Texte in Leichte Sprache übersetzen, Verständlichkeit prüfen
  • Anwendung in der Beratungspraxis mit Betreuten
  • Praxisbeispiele für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, Lernschwierigkeiten, Migrationshintergrund oder Leseschwächen
  • Tipps für barrierefreie Kommunikation im Alltag
IHRE DOZENTEN:

Ahrens

Experte in eigener Sache, Prüfer und Lehrer für Leichte Sprache.

Ensinger

Expertin in eigener Sache, Prüferin für Leichte Sprache beim Regierungspräsidium Gießen.

Herdina

Expertin in eigener Sache und seit 2023 Prüferin für Leichte Sprache. Sie arbeitet als Prüferin und Künstlerin im Büro für Einfache und Leichte Sprache von der bei der Lebenshilfe Gießen e.V.. Seit 2024 ist sie auch Lehrerin für Leichte Sprache.

Nolte

Diplom Sozialpädagoge und Fachreferent im Zentrum für Leichte Sprache der Lebenshilfe Landesverband Hessen. Dort ist er vor allem für Fortbildungen und Übersetzungen in Leichte Sprache und einfache Sprache zuständig. Außerdem begleitet er die Prüfgruppe der Lahnwerkstätten, die die Texte auf Lesbarkeit und Verständlichkeit prüft.

Sandtner

Ethnologin mit Schwerpunkt europäisch Minderheiten und Übersetzerin für Leichte und Einfache Sprache. Seit 2015 arbeitet sie bei Lebenshilfe Gießen e.V.  in verschiedenen Projekten, wo die Bedeutung und Notwendigkeit der Leichten Sprache immer deutlicher wurde. Seit 2020 leitet sie das Büro für Einfache und Leichte Sprache in Gießen.

ABLAUF:
  • 3-tägiges Webinar, flexibel buchbar
  • Unterrichtseinheiten (UE) zu je 45 Minuten: 22,5 UE
  • Ausführliche Handouts erhalten Sie 1-2 Wochen vor dem Webinar
  • Freiwillige Prüfung ist im Preis inkludiert
GEBÜHR

299,00 € (0 % MwSt.)

 

Melden Sie sich an und finden Sie heraus, dass Leichte Sprache ein praktisches Werkzeug ist, um die Selbstbestimmung und Entscheidungsfähigkeit von Betreuten zu fördern.

Termine

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Bitte Termin wählen*
Kostenloser E-Mail Informationsservice

In diesem Modul lernen Sie Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, wie Sie die Wünsche, Präferenzen und den Willen ihrer Betreuten erkennen, ermitteln und bei Entscheidungen berücksichtigen – im Einklang mit der Wunschbefolgungspflicht (§ 1821 BGB) und den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (Art. 12 UN-BRK).

INHALT

Die zentrale Herausforderung: Weg vom stellvertretenden Handeln hin zur Assistenz, also die Rolle als Unterstützer statt Ersetzer, ohne die Schutzpflichten zu vernachlässigen.

  • Selbstbestimmung als Menschenrecht (Art. 12 UN-BRK)
  • Vorrang der Unterstützung und Willensvorrang nach § 1821 BGB
  • Methoden, um Wünsche, Präferenzen und Werthaltungen von Betreuten zu erkennen
  • Rolle des Berufsbetreuers im Spannungsfeld zwischen Wunschbefolgung und Schutzpflicht
  • Wunschbefolgung im Innen- und Außenverhältnis: Unterstützen und vertreten
  • Methoden Unterstützter Entscheidungsfindung (z. B. Leichte Sprache, Trialog, Kommunikation mit psychisch kranken Personen)
  • Praxisübungen zur Umsetzung und Fallbeispiele aus der Betreuungsarbeit
  • Grenzen der Wunschbefolgungspflicht und Unzumutbarkeit des Zeitaufwands

Das Webinar zeigt, wie Berufsbetreuer Wünsche und Willen erkennen, Ausschlussmechanismen kommunikationsstrategisch vermeiden und die Methoden der Unterstützten Entscheidungsfindung praktisch anwenden.

IHR DOZENT:

Rhein

Leiter der überörtlichen Betreuungsbehörde in Rheinland-Pfalz, Vorsitzender des Fachausschusses Betreuungsangelegenheiten der BAGüS und Vorstandsmitglied des BGT e.V. Der Dipl.-Verwaltungswirt begleitete den gesamten Reformprozess als Mitglied der Expertengruppen der beiden Forschungsvorhaben und war in allen Arbeitsgruppen im BMJ im Vorfeld des Gesetzgebungsprozesses der Betreuungsrechtsreform beteiligt. Er wirkte außerdem aktiv an der Entwicklung und Erarbeitung der BtRegV nach §§ 23, 24 BtOG mit.

ABLAUF:
  • 1-tägiges Webinar, flexibel buchbar
  • Informationen zu Terminen finden Sie unter
  • Ausführliche Handouts erhalten Sie 1-2 Wochen vor dem Webinar
  • Freiwillige Prüfung ist im Preis inkludiert
GEBÜHR

299,00 € (0 % MwSt.)

Dieses Modul befähigt Berufsbetreuer, die Selbstbestimmung und Wünsche der Betreuten konsequent umzusetzen, Unterstützungsbedarf zu erkennen und Entscheidungshürden zu überwinden – alles im Einklang mit dem reformierten Betreuungsrecht. Jetzt teilnehmen!

Termine

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Bitte Termin wählen*
Kostenloser E-Mail Informationsservice

Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer lernen, wie sie betreute Menschen darin unterstützen, eigene Entscheidungen zur persönlichen Lebensführung zu treffen – ohne zu bevormunden.

INHALT

Die Methode der Unterstützten Entscheidungsfindung (Supported Decision-Making) befähigt betreute Personen, eigene Ansprüche, Informationen und Optionen zu erkennen, abzuwägen und selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen. Sie ist zentral für die Umsetzung der Betreuungsrechtsreform 2023, die die Rechte der Betreuten deutlich stärkt und die Selbstbestimmung gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK, Artikel 12) in den Vordergrund stellt.

  • Historische Entwicklung des Betreuungsrechts
  • Paradigmenwechsel von ersetzender zu unterstützender Entscheidungsfindung
  • Methoden, um Kommunikationshürden zu überwinden (z. B. „Leichte Sprache“, „Wunderfrage“)
  • Psychologische Grundlagen von Entscheidungen
  • Ressourcenorientierte Betreuungsstrategien
  • Bedeutung der Betreuungsvereinbarung als verbindliches Instrument
  • Reflexion der eigenen Haltung und deren Einfluss auf die Betreuungsbeziehung

Das Webinar zeigt anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie Betreuer ihre Betreuten befähigen, Entscheidungen selbstständig zu treffen, relevante Informationen zu verstehen und Optionen eigenständig abzuwägen.

IHRE DOZENTEN:

Rhein

Leiter der überörtlichen Betreuungsbehörde in Rheinland-Pfalz, Vorsitzender des Fachausschusses Betreuungsangelegenheiten der BAGüS und Vorstandsmitglied des BGT e.V. Der Dipl.-Verwaltungswirt begleitete den gesamten Reformprozess als Mitglied der Expertengruppen der beiden Forschungsvorhaben und war in allen Arbeitsgruppen im BMJ im Vorfeld des Gesetzgebungsprozesses der Betreuungsrechtsreform beteiligt. Er wirkte außerdem aktiv an der Entwicklung und Erarbeitung der BtRegV nach §§ 23, 24 BtOG mit.

ABLAUF:
  • 2-tägiges Webinar, flexibel buchbar
  • Unterrichtseinheiten (UE) zu je 45 Minuten: 15 UE
  • Ausführliche Handouts erhalten Sie 1-2 Wochen vor dem Webinar
  • Freiwillige Prüfung ist im Preis inkludiert
GEBÜHR

299,00 € (0 % MwSt.)

 

Jetzt anmelden und lernen, wie Sie Ihre Betreuten sicher, souverän und ressourcenorientiert bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Termine

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Bitte Termin wählen*
Kostenloser E-Mail Informationsservice

Dieses Modul vermittelt Ihnen praxisnah, wie Sie Gespräche mit Ihren Betreuten verständnisvoll, souverän und erfolgreich führen. Ziel ist es, Missverständnisse zu vermeiden, Konflikte frühzeitig zu erkennen und Ihre Betreuten bestmöglich in Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

INHALT

In unserem Live-Webinar „Gelingende Kommunikation in der rechtlichen Betreuung“ erhalten Sie einen strukturierten und praxisnahen Überblick über:

  • Theoretische Kommunikationskonzepte, u.a. das Kommunikationsquadrat (4-Ohren-Modell) nach Schulz von Thun
  • Grundhaltungen und Kommunikationstechniken für die Betreuungsarbeit
  • Erkennen und konstruktives Reagieren auf unterschiedliche Motive, Verhaltensweisen und Konfliktdynamiken
  • Berücksichtigung kultureller Prägungen in der Kommunikation
  • Selbst- und Machtreflexion: Erkennen eigener Triggerpunkte und Stolpersteine
  • Fallbeispiele und Transfer auf den Betreuungsalltag
  • Möglichkeit zum fachlichen Austausch und Klärung individueller Praxisfragen

Die Dozenten vermitteln praxisnahes Wissen und geben Hilfestellungen für schwierige Gesprächssituationen.

IHRE DOZENTEN:

Freitag

Dipl.-Psychologin und Dipl.-Sozialpädagogin, Lehrerin für Konfliktberatung und Mediation an der Universität Hamburg. Sie hat außerdem als freiberufliche Dozentin, Autorin, Beraterin, (Konflikt-)Moderatorin und
Supervisorin gearbeitet und junge Menschen bei der Resozialisierung und Wiedereingliederung begleitet.

Helms

Dipl.-Sozialarbeiter und Sozialtherapeut, 15 Jahre lang Leiter der Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke und Suchtgefährdete des Diakonisches Werks. Ferner war er als Einzel- und Gruppentherapeut der Jugendberatung und Jugendhilfe e. V. Frankfurt a.M. tätig und in der psycosozialen Beratung.

Steen-Helms

Ministerialrätin i. R. (Leiterin der überörtlichen Betreuungsbehörde sowie Referentin für betreuungsrechtliche Angelegenheiten beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration), Volljuristin und Dipl.-Sozialarbeiterin. Die Würde und Selbstbestimmung betreuter Menschen ist ihr ein besonderes Anliegen, genauso wie die Möglichkeiten und Grenzen für Betreuerinnen und Betreuer. Als Ministerialrätin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration hat sie an der Erstellung eines Hessischen Curriculums für ehrenamtliche Betreuer, einem interdisziplinären Schulungskonzept für die Alten- und Behindertenhilfe, mitgewirkt.

ABLAUF:
  • 5 oder 6-tägiges Webinar, flexibel buchbar
  • Informationen zu Terminen finden Sie unter
  • Ausführliche Handouts erhalten Sie 1-2 Wochen vor dem Webinar
  • Freiwillige Prüfung ist im Preis inkludiert
GEBÜHR

599,00 € (0 % MwSt.)

 

Melden Sie sich jetzt an und beteiligen Sie sich an dem fachlichen Austausch zum Thema „Gelingende Kommunikation“.

Termine

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Bitte Termin wählen*
Kostenloser E-Mail Informationsservice

In diesem Modul erwerben Sie umfassendes Wissen zum Pflegeversicherungsrecht und dem Recht der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie lernen, wie Sie als Berufsbetreuer die Ansprüche Ihrer Betreuten korrekt prüfen, Leistungen beantragen und Abgrenzungen zu anderen Sozialleistungen vornehmen – für eine rechtssichere und bedarfsgerechte Betreuung.

INHALT

In unserem Live-Webinar „Sozialrecht 2 – Teil B“ erhalten Sie einen strukturierten und praxisnahen Überblick über:

  • Pflegeversicherungsrecht I–III: Verortung im SGB, Träger, anspruchsberechtigter Personenkreis, Anspruchsvoraussetzungen, Leistungen im Überblick, Abgrenzung zu anderen Leistungen (insbesondere Hilfe zur Pflege)
  • Beratung und Unterstützung: Methoden zur fallbezogenen Erschließung und Nutzung von Beratungs-, Sozial- und Hilfestrukturen sowie Netzwerken
  • Recht der gesetzlichen Krankenversicherung: Verortung im SGB, Träger, Anspruchsvoraussetzungen, Leistungen im Pflegefall
  • Praxisorientierte Umsetzung: Fallbeispiele und vertiefende Übungen zu Pflegeversicherung und Krankenversicherungsrecht
IHRE DOZENTEN:

Höpfner

Rechtsanwältin sowie Fachanwältin für Sozialrecht mit eigener Kanzlei in Halle (Saale). Ihre Themenschwerpunkte sind das Bürgergeld, die Sozialhilfe sowie Sozialleistungs-Ansprüche in der rechtlichen Betreuung. In unserem Live-Webinar „Sozialrecht in der Berufsbetreuung: Bürgergeld, Sozialhilfe & Sozialleistungs-Ansprüche“ vermittelt Sie aus ihrer anwaltlichen Praxis eine fundierte Orientierung zu den wichtigsten Themenbereichen des Sozialrechts.

Jox

Lehrender für Zivilrecht – insbesondere Familien- und Betreuungsrecht – sowie Sozialrecht an der Katholischen Hochschule NRW in Köln. Er ist Mitglied der Prüfungskommission der BeckAkademie Fernkurse. Im Live-Webinar „Sozialrecht in der Berufsbetreuung: Bürgergeld, Sozialhilfe & Sozialleistungs-Ansprüche“ gibt Ihnen Professor Dr. jur. Rolf Jox anhand zahlreicher Praxisbeispiele eine fundierte Orientierung zu den wichtigsten Themenbereichen des Sozialrechts.

Schneil

Hausjurist bei der Agentur für Arbeit München, er ist dort für die Prozessvertretung am Sozialgericht München zuständig. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Sozialversicherungsrecht und zudem langjähriger Lehrbeauftragter für Recht in Pflege- und Gesundheitsorganisationen sowie für wissenschaftliches Arbeiten in Managementstudiengängen. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind das Sozialversicherungsrecht, Migrationsrecht und Arbeitsrecht.

Schultz

Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Erbrecht und zertifizierter Stiftungsberater. Im Live-Webinar vermittelt er für die Betreuungspraxis relevantes Basiswissen im Erbrecht, damit Sie Ihren Klienten in seinen erbrechtlichen Angelegenheiten rechtssicher betreuen können.

ABLAUF:
  • 2-tägiges Webinar, flexibel buchbar
  • Unterrichtseinheiten (UE) zu je 45 Minuten: 30 UE, davon 4,5 UE Selbstlernanteil
  • Ausführliche Handouts erhalten Sie 1-2 Wochen vor dem Webinar
  • Freiwillige Prüfung im Anschluss an das Webinar
GEBÜHR

499,00 € (0 % MwSt.)

 

Melden Sie sich jetzt an und erweitern Sie Ihre Expertise im Pflegeversicherungsrecht und Recht der gesetzlichen Krankenversicherung und sichern Sie sich Ihren Platz in diesem praxisnahen Webinar!

Termine

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Bitte Termin wählen*
Kostenloser E-Mail Informationsservice