Neu! Fernstudium Bachelor Berufsbetreuer

Inhalte / Curriculum:

 

Nachfolgend finden Sie die Module dieses Fernstudiengangs mit detaillierten Inhaltsangaben und Qualifikationszielen.

Rechtliche Grundlagen

Einführung in das Bürgerliche Recht

Inhalt

Qualifikationsziel

Die Studierenden sind mit der Grundstruktur des deutschen Rechtssystems vertraut. Sie sind befähigt, Rechtsprobleme von Betreuten und Betreuern auf dem Gebiet des Zivilrechts zu erkennen und einzuordnen. Die Studierenden sind mit den gesetzlichen Regeln der wichtigsten Vertragstypen des Zivilrechts vertraut. Sie sind befähigt, diese Regeln auf einfach gelagerte Fälle anzuwenden und dafür sachgerechte juristische Lösungen aus dem Gesetz abzuleiten und sind auf diesen Gebieten in der Lage die Rechte des Betreuten und die eigenen Rechte außergerichtlich geltend zu machen.

Fachverantwortlicher

Rechtsanwalt Matthias Marx


Grundlagen der rechtlichen Betreuung

Inhalt

Qualifikationsziel

Die Studierenden sind mit der grundsätzlichen Ausgangssituation von Betreuung vertraut. Sie kennen die rechtlichen Auswirkungen natürlicher Geschäftsunfähigkeit und können die mit deren Feststellung verbundenen Probleme einordnen und eine Abgrenzung zur Einwilligungsunfähigkeit vornehmen.

Die Studierenden wissen um die Voraussetzungen der Betreuerbestellung und deren Wirkung und sind in der Lage, diese von anderen Instrumenten der Hilfestellung für bedürftige Personen abzugrenzen. Im Rahmen der Betreuung kennen sie die Unterscheidung zwischen Außen- und Innenverhältnis und können daraus Ableitungen für die Praxis des Betreuungsalltages vornehmen.

Die Studierenden kennen die verschiedenen Arten von Betreuern und ihr Rangverhältnis aus der subjektiven Perspektive des Betroffenen und der objektiven Wertung des an dem Prinzip der Subsidiarität orientierten Gesetzes.

Sie kennen die Kriterien für die Auswahl des Betreuers und können nachvollziehen, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen mehrere Personen für den Betroffenen verantwortlich sein können. Sie sind mit den Kosten der Betreuung und dem System der Vergütung beruflich handelnder Betreuer sowie mit den Regeln für eine etwaige personelle Veränderung in der Person des Betreuers vertraut.

Fachverantwortlicher

RiAG Michael Grabow

 


Grundlagen Sozialrecht I: SGB II, XII, I, X

Inhalt

SGB II − Grundsicherung für Arbeitssuchende

SGB I und SGB X – allgemeine Vorschriften und verfahrensrechtliche Vorschriften

SGB XII − Sozialhilfe

SGB VIII

Qualifikationsziel

Die Studierenden erhalten die notwendigen Kenntnisse zu den Regelungen der ausgesuchten Teile des Sozialgesetzbuches, die für einen sozialleistungsberechtigten Betreuten regelmäßig relevant sind. Dies sind in diesem Modul die Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) und die Sozialhilfe (SGB XII), außerdem die verfahrensrechtlichen Vorschriften und Rechtsdurchsetzung (SGB I und X); ferner Kenntnisse über die Führung der Betreuung bei Betreuten mit minderjährigen Kindern (SGB VIII).

Die Studierenden sind befähigt zu erkennen, welche Ansprüche der Betreute aus den einzelnen Sozialgesetzbüchern hat und wie diese gegenüber den Leistungsträgern durchgesetzt werden.

Im Bereich des SGB II haben die Studierenden Kenntnisse zum Arbeitslosengeld II und Sozialgeld. Sie haben erfahren, welche Leistungsvoraussetzungen erfüllt sein müssen; insbesondere können sie einschätzen, ob der Betreute aufgrund seiner Einkommens- und Vermögensituation hilfebedürftig ist. Sie wissen weiter, welche Leistungen, insbesondere Regelbedarfe, Mehrbedarfe, einmalige Leistungen, Kosten für Unterkunft und Heizung in welcher Höhe zu erbringen sind. Außerdem wissen sie, wann die Leistungen gekürzt werden können und können daher einschätzen, wann eine Sanktion gegenüber dem Betreuten nicht berechtigt ist. Hierzu gehört auch ein Überblick über die Leistungen der Eingliederung in Arbeit.

Die Studierenden können abgrenzen, welche Betreuten Leistungen nach dem SGB II oder SGB XII erhalten. Sie kennen die wesentlichen Unterschiede in den beiden Leistungssystemen. Im Bereich des SGB XII haben sie Kenntnisse zu den verschiedenen Leistungen der Sozialhilfe, insbesondere kennen sie die Voraussetzungen der Hilfe zum Lebensunterhalt und der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Sie wissen, in welcher Höhe Einkommen und Vermögen angerechnet wird und in welcher Höhe die Regelbedarfe, Mehrbedarfe, einmaligen Bedarfe und Kosten der Unterkunft und Heizung zu zahlen sind. Sie haben auch einen Überblick über die übrigen Kapitel des SGB XII, wie die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen und die Hilfe zur Pflege und die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten.

Die Studierenden können zudem auf die besondere Situation von Betreuten mit minderjährigen Kindern und die damit verbundenen Leistungen und Unterstützung in der Ausübung sorgerechtlicher Befugnisse der Betreuten eingehen.

Neben den materiell-rechtlichen Regelungen werden auch die verfahrensrechtlichen Inhalte aus dem SGB I und SGB X vermittelt. Die Studierenden haben erfahren, wie ein Antrag auf Sozialleistungen zu stellen ist, das in Eilfällen ein einstweiliges Rechtschutzverfahren in Betracht kommt und wie gegen die erlassenen Bescheide im Wege des Widerspruchsverfahrens und des Klageverfahrens vorgegangen werden kann. Dabei wird neben den im Gesetz normierten Regelungen auch die jeweilige Rechtsprechung berücksichtigt.

Die Studierenden sind befähigt, die Regelungen anhand einfacher Fallbeispiele, die den typischen Betreuungssituationen nachgebildet sind, anzuwenden.

Fachverantwortliche

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht Annette Höpfner


Grundlagen Sozialrecht II: SGB V, XI, VI, IX

Inhalt

  1. Gesetzliche Krankenversicherung
    • SGB V im Sozialgesetzbuch
    • Krankheit und Versicherungsschutz
    • Gesetzliche und Private Krankenversicherung
    • Pflichtversicherung, Freiwillige Versicherung, Familienversicherung
    • Mitgliedschaft und Beitrag
    • Krankenbehandlung
    • Krankengeld -Voraussetzungen, Dauer, Ende
    • Heil- und Hilfsmittel
    • Krankenbehandlung für Leistungsberechtigte der Grundsicherung und nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
    • Sozialhilfe und Krankenhilfe
    • Exkurs: Krankheit und Arbeitsrecht
    • Exkurs: Krankheit vor Gericht
  2. Gesetzliche Rentenversicherung
    • SGB VI im Sozialgesetzbuch
    • Alter und Altersabsicherung
    • Rentenarten
    • Altersrente Voraussetzungen Höhe
    • Mitgliedschaft und Beiträge
    • Renten und Hinzuverdienst
    • Beamtenversorgung
    • Betriebliche Rente
    • Private Altersvorsorge
    • Sozialhilfe und Rente
    • Exkurs: Unfallrente
    • Exkurs: Rente vor Gericht
  3. Gesetzliche Pflegeversicherung
    • SGB XI im Sozialgesetzbuch
    • SGB XI im Umbruch
    • Pflegestärkungsgesetze I, II und III
    • Pflegebedürftigkeit
    • Pflegeklassen
    • Mitgliedschaft und Beiträge
    • Leistungen und Voraussetzungen
    • Private Pflegeversicherung
    • Häusliche Pflege und stationäre Pflege
    • Pflegesachleistung und Pflegegeld
    • Sozialhilfe und Pflege
    • Exkurs: Pflege vor Gericht
  4. Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen
    • SGB IX im Sozialgesetzbuch
    • Rehabilitation und Teilhabe
    • Behinderung und Schwerbehinderung
    • Bundesteilhabegesetz
    • Leistungen und Voraussetzungen
    • Eingliederungshilfe
    • Schwerbehinderungsrecht
    • Schwerbehindertenausweis Voraussetzungen Leistungen
    • Exkurs: Schwerbehinderung vor Gericht
    • Exkurs: Eingliederungshilfe vor Gericht

Qualifikationsziel

Die Studierenden erhalten die notwendigen Kenntnisse zu den Regelungen der ausgewählten Teile des Sozialgesetzbuches, die für einen betreuten Sozialleistungsberechtigten relevant sind. Dies sind das Krankenversicherungsrecht (SGB V), Pflegeversicherungsrecht (SGB XI), Rentenversicherungsrecht (SGB VI) und die Teilhaberechte schwerbehinderter Menschen (SGB IX).

Die Studierenden werden befähigt, die jeweiligen Ansprüche der Betreuten in den einzelnen Bereichen des Sozialrechts zu kennen und sie lernen, wie diese gegenüber den Leistungsträgern durchgesetzt werden. Dabei wird neben den im Gesetz normierten Regelungen auch die jeweilige aktuelle Rechtsprechung berücksichtigt. Die Studierenden sind befähigt, die rechtlichen Regelungen in einfachen Fallbeispielen anzuwenden, die typischen Betreuungssituationen entsprechen.

Fachverantwortlicher

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sozialrecht Ulrich Höcke


Grundlagen Familien- & Erbrecht

Inhalt

Qualifikationsziel

Die Studierenden erlangen die Fähigkeit, familienrechtliche und erbrechtliche Sachverhalte einer ersten Einordnung zu unterziehen und daraus Handlungsschritte abzuleiten.

Sie werden befähigt, die grundlegenden rechtlichen Beurteilungen im Zusammenhang mit Ehe und Scheidung bzw. mit Lebenspartnerschaft und deren Auflösung vorzunehmen und kennen die rechtlichen Voraussetzungen und Auswirkungen des Eltern-Kind-Verhältnisses einschließlich des grundgesetzlich garantierten Elternprivilegs.

Sie kennen die grundlegenden Voraussetzungen der das Eltern-Kind-Verhältnis flankierenden Rechtsinstitute der Annahme als Kind sowie der Vormundschaft und Pflegschaft.

Die Studierenden sind in der Lage, die Voraussetzungen und Wirkungen eines Erbfalls zu beurteilen. Sie kennen die grundsätzliche Unterscheidung zwischen gesetzlicher und gewillkürter Erbfolge und können grundlegende Überlegungen zur Erbenhaftung und ihrer Begrenzung anstellen. Sie sind mit den verschiedenen Formen letztwilliger Verfügung einschließlich des Vermächtnisses vertraut und wissen um die Bedeutung eines Erbscheins.

Fachverantwortlicher

RiAG Michael Grabow


Grundlagen Sachenrecht und Strafrecht

Inhalt

Qualifikationsziel

Das Modul vermittelt die Kompetenz, die Grundstrukturen des  Sachenrechts zu überblicken, rechtliche Probleme mit Bezug zum Sachenrecht im wirtschaftlichen Zusammenhang zu erkennen und diese zu bearbeiten.

Die Studierenden werden befähigt, die Eigenart von Sachenrechten, ihre Typisierung und wesentlichen Inhalte zu verstehen. Sie erlangen die Fähigkeit, Rechtserwerb und -verlust von Sachenrechten bei Mobilien und Immobilien einzuordnen. Sie verstehen Bedarf und Möglichkeit von Kreditsicherungen, die gesetzlichen Formen und die außergesetzlichen entwickelten Gestaltungen. Das Modul hebt die für Betreuer besonders wichtigen Bereiche des Sachenrechts hervor.

Im strafrechtlichen Teil werden die Grundstrukturen des dt. Strafrechts vermittelt. Den Absolventen sind der regelmäßige Ablauf des Verfahrens und die wesentlichen Rechte und Pflichten der Prozessbeteiligten, die an exemplarischen Fallgestaltungen erläutert wurden, geläufig. Sie sind dadurch in der Lage, Betreuten zu helfen, die mit einem strafrechtlichen Vorwurf konfrontiert oder als Opfer von einer solchen Tat betroffen sind ihre rechtliche Situation zu analysieren und eine adäquate Verhaltensstrategie zu entwickeln.

Fachverantwortliche

DirAG Rudolf Helmhagen und RiAG Lienhart Huber


Das neue Fernstudium Bachelor Berufsbetreuer
(Start: Wintersemester 2017).

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Sozialpolitik, Organisation und Inklusion.

Sozialpolitische Grundlagen und Inklusion

Inhalt

Qualifikationsziel

Die Studierenden erkennen die Entstehung eines spezifischen sozialen Problems in den sich entwickelnden Industriegesellschaften des 19. Jahrhunderts und den sich daraus ergebenden sozialpolitischen Handlungsbedarf. Sie verstehen die Grundsätze des deutschen Modells der Sozialpolitik und seiner historischen Entwicklung. Sie sind mit dem Sozialstaats, Solidar- und Subsidiaritätsprinzip als Grundprinzipien deutscher Sozialpolitik vertraut und kennen die wichtigsten sozialpolitischen Akteure und ihre Rollen im Gesamtsystem der sozialpolitischen Ordnung in Deutschland. Sie sind mit der Vergütungstechnik für freie Träger durch die Öffentlichen Träger sowie mit der theoretischen Fundierung dieser Technik vertraut und können ihre Steuerungswirkungen abschätzen und erklären.

Die Studierenden verfügen über die Kompetenz zum Erkennen und Beurteilen sozialpolitischen Handlungsbedarfs. Sie gewinnen ein Verständnis für sozialpolitische Entscheidungsprozesse und deren Grundlagen. Mit unterschiedlichen und zum Teil gegensätzlichen wissenschaftlichen Auffassungen zur aktuellen sozialpolitischen Entwicklung in Deutschland sind sie vertraut und im Stande, innerhalb dieses Diskurses selbstständig zu argumentieren.

Das gesellschaftspolitische Ziel der Inklusion ist den Studierenden ebenso vertraut wie die damit verbundenen Probleme, die Lösungen, die für diese gesucht werden, bzw. die Relativierungen, die die Zielsetzung möglicherweise an den Problemen erfährt.

Fachverantwortlicher

Prof. Dr. Burchard Stier


Organisation und Management

Inhalt

Das Modul vermittelt Grundkenntnisse zur Organisationsentwicklung und Managementwissen in ausgewählten Gestaltungsfeldern:

Qualifikationsziel

Nach der Teilnahme an diesem Modul kennen die Studierenden Methoden und Instrumente systemischer Organisationsentwicklung und haben Grundkenntnisse und methodisches Know-how, diese für die Begleitung von Veränderungsprozessen zu nutzen.

Die Studierenden sind in der Lage, sich mit den Chancen und Risiken von Veränderungsprozessen auseinanderzusetzen, diese zu reflektieren, ihre eigene Rolle als Prozessbegleiter/-in analysieren zu können. Sie erwerben Kenntnisse zur Organisationskultur, zur systemischen Intervention sowie zur Planung und Umsetzung von Veränderungsvorhaben und lernen, diese anwendungsorientiert auf die eigene Organisation und Arbeitssituation anzuwenden.

Fachverantwortliche

Prof. Dr. phil. Stefanie Kraehmer und Prof. Dr. jur. Dipl.-Psych. Robert Northoff


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Methodisches Arbeiten.

Wissenschaftliches Arbeiten

Inhalt

Qualifikationsziel

Ziel dieses Moduls ist es, den Studierenden die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens sowie der wissenschaftlichen Methodik zu vermitteln. Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, zu erkennen, was wissenschaftlich abgeleitete Erkenntnisse von unwissenschaftlichen Daten und Verlautbarungen unterscheidet. Sie sind zudem dazu befähigt, wissenschaftliche Projekte wie Hausarbeiten oder eine Bachelor-Thesis zu planen und umzusetzen und besitzen Kenntnisse über die notwendigen Grundlagen des Zitierens und der wissenschaftlichen Quellensuche.

Fachverantwortlicher


Prof. Dr. Thomas Wilke

Juristische Fallbearbeitung

Inhalt

Qualifikationsziel

Die Studierenden erlernen die juristische Fallbearbeitung im bürgerlichen  und öffentlichen Recht sowie Strafrecht. Sie werden vertraut mit der juristischen Sprache, dem Stil und der Zitierweise der gesetzlichen Bestimmungen. Das erlernte Wissen kann bei der Bearbeitung eines vorgegebenen Sachverhalts erfolgreich angewendet werden.

Fachverantwortlicher

Rechtsanwältin und Notarin Corinna Hell

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Psychologische und psychiatrische Grundlagen und Krankheitsbilder.

Grundlagen der wichtigsten betreuungsrelevanten Krankheitsbilder

Inhalt

Qualifikationsziel

Die Studierenden können die im § 1896 BGB genannten Aspekte (psychische Erkrankung, geistige, seelische oder körperliche Behinderung) medizinischen Krankheitsbildern korrekt zuordnen und gegeneinander abgrenzen.

Die Studierenden können den psychiatrischen von dem juristischen Krankheitsbegriff abgrenzen und wissen, dass eine Suchterkrankung an sich keine Betreuung bedingen kann. Die Studierenden kennen die wichtigsten Störungsbilder, die Grundlage für die Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung sein können. Die Studierenden kennen die Symptomatik der wesentlichen Störungsbilder und sind in der Lage, diese voneinander abzugrenzen.

Die Studierenden sind in der Lage, auf die Besonderheiten der Kommunikation mit psychisch kranken Menschen einzugehen

Fachverantwortlicher

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Christoph Lenk


Vertiefte Betrachtung psychiatrischer Erkrankungen unter betreuungsrechtlichen Gesichtspunkten: Verlauf, Behandlung und Prognose

Inhalt

Qualifikationsziel

Die Studierenden kennen die Entstehung, den Verlauf, die Prognose und die Behandlungsmöglichkeiten der häufigsten zu einer Betreuungs- und auch Unterbringungsnotwendigkeit führenden Störungsbilder. Sie sind in der Lage, zu einer differenzierten Beurteilung der Behandlungsnotwendigkeit und den therapeutischen Optionen zu kommen, um gegebenenfalls einen Antrag auf Genehmigung einer Zwangsbehandlung stellen zu können.

Fachverantwortlicher

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Christoph Lenk


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Kommunikation und Beratung.

Kommunikation und Gesprächsführung

Inhalt

Qualifikationsziel

Nachdem Studierende das Modul besucht haben, sind Sie mit den wichtigsten Modellen und Theorien der Kommunikationswissenschaft vertraut. Sie sind in der Lage, monologische und dialogische Kommunikation zu analysieren und zu reflektieren. Damit ist auch Ihre Fähigkeit zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und zur Übernahme von Gesprächsführungen gewachsen und überprüfbar.

Die Studierenden kennen den Wert und die Notwendigkeit einer vertieften rhetorische Kompetenz, die sie in die Lage versetzt, komplexe Sachverhalte verständlich zu erfragen und ihre Standpunkte  überzeugend zu vermitteln.

Die Studierenden können komplexe Kommunikationsprozesse der Lebens- und Arbeitswelt reflektieren sowie adäquate Interventionen planen. Sie können den Bedarf situationsadäquater kommunikativer Optionen einschätzen und angemessene Settings gestalten.

Fachverantwortlicher

Prof. Dr. Anton Hahne


Coaching des Betreuten

Inhalt

Qualifikationsziel

Die Studierenden verstehen die Wichtigkeit der Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Betreuten durch ein individualisiertes und professionelles Coaching. Sie erkennen die unterschiedlichen Bedarfe und Ressourcen der Betreuten und sind bereit sich darauf einzustellen. Sie kennen die fachlichen, sozialen und didaktischen Grundlagen professionellen Coachings und sind in der Lage, den Coaching-Prozess durchdacht und zielgerichtet zu gestalten. Sie können mit Widerständen im Coaching-Prozess umgehen und diese umgehen oder bearbeiten.

Die Studierenden sind in der Lage, ihr eigenes Vorgehen kritisch zu reflektieren und sind bereit, den Coaching-Prozess im Hinblick auf Willen und Wohl des Betreuten zu optimieren. Das beraterische Handlungsrepertoire wird in einem weiteren Modul vermittelt.

Fachverantwortliche

Prof. Dr. phil. Stefanie Kraehmer und Prof. Dr. jur. Dipl.-Psychol. Robert Northoff


Beratung, Schlichtung und Verhandlung

Inhalt

Beratungen

Verhandlungen

Vermittlung, Schlichtung, Mediation

Qualifikationsziel

Die Studierenden haben einen Überblick über mögliche Konflikt- und Veränderungssituationen in ihrer beruflichen Praxis und verfügen über Grundwissen und anwendungsbezogene Kompetenzen zur Beratung, Schlichtung und Verhandlung

Sie kennen und beachten die Grundstrukturen und zentrale Techniken der Beratung, können den Beratungsprozess sinnvoll gestalten, mit Problemfeldern der Beratung umgehen und den Beratungserfolg bestmöglich sicherstellen.

Sie kennen und beachten die Grundlagen der Verhandlungsführung, können die Verhandlungsphasen sinnvoll und ergebnisorientiert nutzen und mit schwierigen Verhandlungspartnern, Widerständen und Manipulationsversuchen umgehen.

Sie können bei Konflikten vermitteln, können das Schlichtungswesen nutzen, kennen die Möglichkeiten der Mediation und sind in der Lage, zentrale Erkenntnisse und Techniken der Mediation umzusetzen.

Sie sind in der Lage, ihre Kompetenzen zu reflektieren und zum  Wohle des Betreuten einzusetzen.

Fachverantwortlicher

Prof. Dr. phil. Stefanie Kraehmer, Prof. Dr. jur. Dipl.-Psych. Robert Northoff


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Kompetenzfeld Betreuungsrecht.

Betreuungsrecht und Aufgabenkreise

Inhalt

Qualifikationsziel

Die Studierenden sind in der Lage, die jeweilige rechtliche Tragweite der einem Betreuer aus dem übertragenen Aufgabenkreis zukommenden Rechtsmacht zu beurteilen und voneinander abzugrenzen.

Sie haben Handlungssicherheit im Bereich der Personensorge dadurch erlangt, dass sie die Patientenverfügung und ihre Wirkung gerade im Bereich genehmigungspflichtiger ärztlicher Maßnahmen kennen gelernt haben. Die Studierenden kennen die gesetzlichen Handlungsvorgaben im Bereich der Vermögenssorge und die vor allem darauf bezogene Aufsicht des Betreuungsgerichts. Sie können Innengenehmigungen von Außengenehmigungen unterscheiden und wissen mit einem Einwilligungsvorbehalt umzugehen.

Sie haben die Voraussetzungen für eine Aufgabe der Wohnung des Betroffenen durch den Betreuer kennen gelernt und können ihr Handeln nach den rechtlichen Vorgaben ausrichten. Sie sind den jeweiligen verfahrensrechtlichen Anforderungen vertraut.

Die Studierenden kennen die rechtlichen Grundlagen einer in Betracht kommenden Haftung des Betreuers.

Fachverantwortlicher

RiAG Michael Grabow


Betreuungsverfahren und Unterbringung

Inhalt

Qualifikationsziel

Die Studierenden sind mit dem gerichtlichen Verfahren auf der Grundlage des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der Freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) als Handlungsgrundlage des Gerichts im Bereich der rechtlichen Betreuung und mit der freiheitsentziehenden Unterbringung von ihren materiellen und verfahrensrechtlichen Voraussetzungen her vertraut. Sie haben Handlungssicherheit in diesen Bereichen erlangt.

Sie kennen das vom Gericht einzuhaltende Verfahren bei der Betreuerbestellung, haben in diesem Zusammenhang den hohen Stellenwert der gesetzlich vorgeschriebenen persönlichen Anhörung des Betroffenen und der Einholung eines Sachverständigengutachtens kennengelernt und können auf dieser Basis etwaig fehlerhaftes Handeln des Gerichts kritisch beurteilen und gegebenenfalls darauf angemessen reagieren.

Die Studierenden sind befähigt, die Wirksamkeit gerichtlicher Entscheidungen zu beurteilen und wissen, welche formalen Voraussetzungen für eine vom Gericht begehrte Handlung erfüllt sein müssen. Sie sind befähigt, die verschiedenen Arten der freiheitsentziehenden Unterbringung, die im Fall von psychisch beeinträchtigten Menschen in Betracht kommen können, voneinander zu unterscheiden und kennen die materiellen Vorgaben für die vom Betreuer zu veranlassenden freiheitsentziehenden Maßnahmen einschließlich der ärztlichen Zwangsmaßnahmen. Sie sind sich der hohen Verantwortung des Betreuers im Bereich der Freiheitsentziehung bewusst.

Die Studierenden sind schließlich in der Lage, das vom Betreuungsgericht im Bereich der freiheitsentziehenden Maßnahmen einzuhaltende Verfahren zu beurteilen und kennen die von einem Betreuer in diesem Zusammenhang zu tätigenden Schritte sowie die daraus für den Betreueralltag vorzunehmenden Ableitungen.

Fachverantwortlicher

RiAG Michael Grabow

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Kompetenzfeld Ökonomie und Management.

Der Betreuer als Unternehmer: Finanzmanagement, Buchführung und Rechnungslegung

Inhalt

Qualifikationsziel

Die Studierenden erlangen die Fähigkeit, die Grundstrukturen der wirtschaftlichen Entscheidungsprobleme zu erkennen und thematisch einzuordnen und sie können die wirtschaftswissenschaftlichen Grundbegriffe terminologisch korrekt verwenden. Die Studierenden kennen den Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre, die Grundzusammenhänge und die Grundbegriffe und können die Arbeitsmethodik und Analysetechniken auf einfache betriebswirtschaftliche Fragestellungen anwenden. Sie werden eingeführt in die Grundlagen der Finanzmanagement, der Buchführung und der Rechnungslegung.

Fachverantwortlicher
N.N.


Vergütung und Vertiefung Betreuungsverfahren

Inhalt

Vergütung:

Vertiefung Betreuungsverfahren:

Qualifikationsziel

Vergütung:

Die Studierenden werden befähigt, die gesetzlichen Vergütungs- und Aufwandsregelung anzuwenden. Sie sind mit den gerichtlichen Verfahren in diesem Bereich vertraut, ihnen sind sowohl die wesentlichen Grundzüge dieser Regelungen, als auch die Kenntnisse in Rechtsfragen zu Spezialfällen bekannt. Den Studierenden ist es daher möglich, ihre Ansprüche zu prüfen, festzustellen, gegen wen sie sich richten, ihre Ansprüche auf Vergütung und Aufwandsersatz frist- und formgerecht geltend zu machen und durchzusetzen. Sie können die gerichtlichen Verfahren der Zahlbarmachung und der Festsetzung unterscheiden, alle gesetzlich möglichen Verfahren erfolgsorientiert betreiben, gegebenenfalls die Ansprüche gegen die betreute Person oder den Erben der betreuten Person in der Praxis umsetzen und sie wissen über Rechtsbehelfe und Vollstreckung ihrer Ansprüche Bescheid. Darüber hinaus schätzen sie Regressansprüche des Staates gegen die betreute Person richtig ein und können eine gerichtliche Festsetzung überprüfen. Wissenschaftlich vertiefend lernen die Studierenden die verfassungsrechtlichen und gesetzgeberischen Überlegungen zu den Regelungen kennen sowie mit gerichtlichen Beschlüssen der Beschwerdegericht umzugehen.

Vertiefung Betreuungsverfahren:

Die Studierenden erweitern und vertiefen die im Modul PM17 − Betreuungsverfahren und Unterbringung − erworbenen Fähigkeiten. Betreuungs- und Unterbringungsverfahren werden auch aus Sicht der Betreuungsbehörden, Verfahrenspfleger, Bevollmächtigten, Sachverständigen, Verwandten, Vertrauenspersonen, Pflegekräfte, Ärzte und Betreuungsgerichte interpretiert und so eine erhöhte Problemlösungskompetenz erzielt. Mit Kenntnis der Möglichkeiten staatlicher Unterstützung und Fürsorge bei gerichtlichen Verfahren (Beratungshilfe, Verfahrens- und Prozesskostenhilfe, psychosoziale Prozessbegleitung, Nebenklage u.a.) können Chancen und Risiken der Verfahren bei der Vorbereitung, Durchführung und Teilnahme richtig eingeschätzt werden.

Sie sind vertraut mit anderen gerichtlichen Verfahren, soweit sie speziell betreuungsspezifische Probleme aufweisen. Dazu gehören Strafverfahren, Verfahren nach den Maßregelvollzugsgesetzen, Zivilverfahren, verwaltungs- und sozialgerichtliche Verfahren u.a. Die Chancen und Risiken bei der Vermeidung streitiger Entscheidungen (Vergleich, Güteverhandlung, Schlichtung, Mediation etc.) können sicher bewertet werden. Ihnen sind die Grundstrukturen der verfassungsgerichtlichen Verfahren bekannt.

Die Studierenden können v.a. im FamFG-Verfahren Rechtsbehelfe prüfen und im Bedarfsfall regelkonform durchführen. Neue wegweisende Entscheidungen können sie aus der Sicht der Beschwerdegerichte analysieren und die Relevanz im Hinblick auf ihre Arbeit erkennen und bei eigenen Rechtsbehelfen nutzen. Daneben erreichen sie Beratungskompetenz für Petitionen, Dienstaufsichtsbeschwerden und Verzögerungsrügen.

Fachverantwortliche

PrLG Horst Böhm und Bezirksnotar Karl-Heinz Mäuerle


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Vertiefungsmodule.

Ethik und Reflexion in der Betreuungspraxis

Inhalt

Das Modul dient der Vermittlung grundlegender Kenntnisse allgemeiner Ethik und soll die Kompetenzen in der Anwendung und Reflexion ethischer Leitlinien in der Praxis stärken. Dazu werden u. a. auch im Modul „Case Management“ Kenntnisse erworben, die auch hier vertiefend zur Anwendung kommen.

Allgemeine Ethik

Ethik der Berufsbetreuung: Grundlagen betreuerischen Handelns

Ethik und Inklusion: Umgang mit Betreuten

Ethik und der Prozess der Qualitätssicherung (vgl. hierzu auch Modul „Case Management“)

Ausgewählte Themen und Fälle werden exemplarisch vertieft.

Dazu wird auf das Modul „Betreuungsrecht und Aufgabenkreise“ (3. Semester) Bezug genommen

Qualifikationsziel

Die Studierenden erkennen die Bedeutung berufsethischer Leitlinien für ein professionelles Betreuungsmanagement. Sie  werden in den gesellschaftlichen und berufsbezogenen Diskurs zu Ethik und Inklusion eingeführt. Die Studierenden erwerben die Kompetenz, ihr Verhalten an ethischen Leitlinien auszurichten und Dilemma-Situationen in praxistauglicher und ethisch verantwortlicher Weise aufzulösen. Sie sind in der Lage, ethische Leitlinien der Berufsbetreuung und ihr professionelles Handeln zu reflektieren, sinnvoll zu differenzieren und zu verbessern und tragen dadurch zu einer verantwortlichen Qualitätssicherung bei.

Fachverantwortlicher

Prof. Dr. phil. Stefanie Kraehmer, Prof. Dr. jur. Dipl.-Psych. Robert Northoff


Case Management: Gestaltung eines professionellen Beratungs- und Unterstützungsprozesses

Inhalt

Qualifikationsziel

Die Studierenden verstehen Case Management (CM) als professionelles Konzept in den Beratungs- und Unterstützungsprozessen beruflicher rechtlicher Betreuung.

Den Studierenden werden mit den strukturellen Voraussetzungen, der Prozesslogik und Methodik des CM vertraut. Als bewährtes Handlungskonzept weist CM vielfältige Facetten auf; so kann es beispielsweise eine rechtliche Basis des Betreuungsplans nach §1901, Abs. 4 Satz 2 BGB bilden.

Die Studierenden werden sich darüber hinaus bewusst, dass CM als eine Unterstützungsleistung in komplexen Fallkonstellationen eine personale Grundhaltung erfordert, die sich u. a. in der Berücksichtigung bestimmter Prinzipien und in der Wahl passender Methoden wiederspiegelt.

Sie erwerben die Kompetenz, ihr Handeln als Betreuer einerseits gezielt auf die Interessen verschiedener Auftraggeber auszurichten und es gleichzeitig flexibel an die gegebenen Situationen anzupassen. Dabei wird den Studierenden deutlich, dass eine permanente Reflexionsleistung und ein ausgeprägtes Handlungsrepertoire erforderlich sind, um die aus den unterschiedlichen Aufträgen der rechtlichen Betreuung erwachsenden Rollen stimmig miteinander zu verknüpfen.

Die Studierenden werden befähigt, die erlernten Inhalte auf die Fallpraxis zu übertragen und wirksam anzuwenden. CM kann von den Studierenden nicht nur in seiner besonderen Form des Betreuungsmanagements, sondern auch in anderen interdisziplinären Kontexten angewandt werden.

Fachverantwortlicher

Dipl.-Soz. Arb. Christopher Tänzel


Aktuelle Diskurse

Inhalt

Ausgewählte aktuelle Rechtsprechung zu betreuungsrechtlichen Fragestellungen, aktuelle Aufsätze aus Fachzeitschriften, Ergebnisse von Forschungsprojekten, Tagungsdokumentationen und Presseveröffentlichungen.

Qualifikationsziel

Die Studierenden kennen die wesentlichen aktuellen Diskurse im Bereich rechtlicher Betreuung und der UN-Behindertenrechtskonvention, die sich aus Rechtsprechung, Forschung, Literatur und fachpolitischer Diskussion ergeben. Sie sind in der Lage, diese in Bezug auf ihre disziplinäre, fachliche, professionelle und gesellschaftspolitische Bedeutung hin zu analysieren und einzuordnen.

Die Studierenden sind in der Lage, die Diskurse in Bezug auf die spezifischen Aufgaben der rechtlichen Betreuung hin darzustellen und kritisch zu reflektieren.

Fachverantwortlicher

Prof. Dr. jur. Dagmar Brosey

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Praxismodule.

Praxisarbeit I

Inhalt

Die Praxisarbeit umfasst diese Bereiche:

Qualifikationsziel

Das Qualifikationsziel dieses Moduls ist die Bearbeitung konkreter Betreuungsfälle und Anwendung konkreter Tätigkeiten als Berufsbetreuer. Die Studierenden lernen die fachlichen und methodischen Anforderungen an die Berufsbetreuung, ihren späteren beruflichen Einsatz und ihr Arbeitsumfeld als Berufsbetreuer kennen. Die Erstellung der Praxisarbeit befähigt die Studierenden dazu, eigenständige, komplexe wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen, die den üblichen akademischen Anforderungen entsprechen.

Praxisarbeit II

Inhalt

Die Praxisarbeit umfasst diese Bereiche:

Qualifikationsziel

Das Qualifikationsziel dieses Moduls ist die Bearbeitung konkreter Betreuungsfälle und Anwendung konkreter Tätigkeiten als Berufsbetreuer sowie die Vorbereitung auf die Bachelor-Thesis. Die Studierenden lernen die fachlichen und methodischen Anforderungen an die Berufsbetreuung, ihren späteren beruflichen Einsatz und ihr Arbeitsumfeld als Berufsbetreuer kennen. Die Erstellung der Praxisarbeit befähigt die Studierenden dazu, eigenständige, komplexe wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen, die den üblichen akademischen Anforderungen entsprechen.


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Thesis.

Bachelor-Thesis

Es handelt sich um eine praxisbezogene theoretische Auseinandersetzung mit den aktuellen Fragestellungen aus dem Bachelor Fernstudiengang Berufsbetreuung. Die Bachelor-Thesis sollte inhaltlich anspruchsvoll, wissenschaftlich theoretisch fundiert und zugleich praxisbezogen ausgerichtet sein. Mit Hilfe der Analyse und Auswertung aktueller Erkenntnisse des Fachgebiets sollen die Studierenden auf der Basis ihres Wissens eigene Standpunkte aufstellen, Lösungsansätze entwickeln und diese in geeigneter Weise darstellen.

Kolloquium

Wesentlicher Inhalt des Kolloquiums ist die mündliche Präsentation der Inhalte und Ergebnisse der vorangegangen Bachelor-Thesis der Studierenden. Im Anschluss an die mündliche Präsentation erfolgt eine Diskussion über eventuelle Unklarheiten oder Schwachstellen der Thesis sowie über themenübergreifende, das Studium betreffende Inhalte.

Qualifikationsziel

Der Anspruch eines Bachelorstudiums ist es, neben der fachspezifischen Vermittlung von berufspraktischen Inhalten, Studierende zur selbständigen wissenschaftlichen und interdisziplinären Recherche und Problemanalyse zu befähigen. Im Rahmen einer Bachelor-Thesis soll dokumentiert werden, dass die Studierenden in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein fachspezifisches Problem selbständig mit dem im Studium erlernten Fach- und Methodenwissen nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten sowie einen Themenbereich vertieft analysieren und weiterentwickeln zu können und gewonnene Ergebnisse in die wissenschaftliche und fachpraktische Diskussion einzuordnen.

Die Bachelor-Thesis wird durch das Kolloquium ergänzt. Im Rahmen des Kolloquiums soll festgestellt werden, ob die Studierenden in der Lage sind, die Ergebnisse ihrer Bachelor-Thesis in überzeugender Weise, unter Berücksichtigung der fachlichen Grundlagen und interdisziplinären Zusammenhänge, mündlich zu präsentieren und selbstständig zu begründen sowie ggf. die Bedeutung für die Praxis mit einzubeziehen. Ebenso erhalten die Studierenden die Möglichkeit, auf eventuelle Unklarheiten und Schwachstellen ihrer Thesis einzugehen und diese richtig zu stellen.


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Fernstudium Bachelor Berufsbetreuer.

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